|
Werbung
|
|
Montag, 12. Oktober 2009 |
Auftraggeberhaftung: Wie bekommt der Auftragnehmer sein Geld zurück?
In jenen Fällen, in denen ein Subunternehmer aus irgendeinem Grund nicht in die HFU-Liste aufgenommen wird, muss der Auftraggeber 20 % des vereinbarten Werklohnes an die Wiener Gebietskrankenkasse überweisen, um aus der Haftung für Beitragsschulden seines „Subs“ entlassen zu werden.
Besteht auf dem Beitragskonto kein Rückstand, hat der Auftragnehmer dann entweder die Möglichkeit, den Haftungsbetrag auf seinem Beitragskonto stehen zu lassen und mit zukünftigen Beitragsvorschreibungen zu verrechnen oder er beantragt schriftlich die Rückzahlung. Ein Formular für diesen Rückzahlungsantrag finden Sie unter
http://www.wgkk.at/mediaDB/566465_dlz_agh_auszahlung.pdf.
Achtung bei Geschäften mit Drittländern!
In Zukunft benötigt man für Zolltätigkeiten im Zusammenhang mit Drittlandsgeschäften (z. B. Import und Export) eine so genannte EORI („Economic Operators Registration and Identification“)-Nummer.
Diese Nummer dient der Identifikation des Wirtschaftstreibenden im EU-Raum und ist eigentlich schon seit 1. September 2009 anzuwenden. Auf Grund einer Übergangsfrist bis Ende des Jahres ist es derzeit aber auch möglich, die Umsatzsteueridentifikationsnummer anstatt der EORI-Nummer zu verwenden.
Doch mit 1. Jänner 2010 ist es damit vorbei und spätestens ab dann muss bei Kontakten mit den Zollbehörden der EU verpflichtend die EORI-Nummer angegeben werden. Und auch wenn den Grenzübertritt selbst eine Spedition übernimmt, muss der auftraggebende Unternehmer eine solche EORI-Nummer haben.
Da sehr viele Unternehmer diese EORI-Nummern benötigen, ist mit Wartezeiten bei der Erteilung zu rechnen und wir empfehlen deshalb möglichst bald einen Antrag auf Vergabe zu stellen, was Sie unter https://zoll.bmf.gv.at/eori/jsp/welcome.jsf?init=true elektronisch machen können (das Formular muss dann allerdings noch ausgedruckt, unterschrieben und an das Zollamt geschickt werden). Denn nur so können Sie auch im nächsten Jahr unnötige Verzögerungen bei Ihren Drittlandsgeschäften vermeiden.
von Kurt Kogelbauer 02646/2209-0
www.bubla.at
|