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Tief in die Tasche griff das Land Niederösterreich, um den ÖVP-Wahlschlager aus dem Jahr 2008 („Bet |
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Mehr Kindergärten braucht das Land |
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Johann Tomsich
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Donnerstag, 19. November 2009 |
Es ist schon lange her, dass ein Wahlversprechen so dem Wunsch vieler Wähler entsprochen hat. Aber Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll traf mit seiner Ankündigung, schon 2,5-jährige Kinder in die NÖ Landeskindergärten aufzunehmen, nicht nur den Nagel auf den Kopf, sondern animierte auch die anderen Bundesländer dazu, bei diesem sozialen Quantensprung nachzuziehen.

In Niederösterreich werden bis ins Jahr 2010 hinein zusätzliche 10.000 neue Kindergartenplätze geschaffen. Schon mit Beginn des Kindergarten- und Schuljahres 2009/10 konnten fast 400 neue Kindergartengruppen in Betrieb gehen. 65 Kindergärten wurden in diesem Zusammenhang in Niederös-terreich neu errichtet, in vielen Gemeinden wurden durch Zubauten die Räumlichkeiten erweitert.
Kinder, die zwischen zweieinhalb und drei Jahre alt sind, können nun in den Landeskindergärten betreut werden. Dieses Betreuungsangebot, das einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leistet, wird von vielen Eltern in Anspruch genommen.
„Neben der Schaffung von Betreuungsplätzen für unsere Kleinsten werden mit der Kindergartenoffensive des Landes Niederösterreich auch an die 1.000 zusätzliche Jobs in den Kindergärten geschaffen“, freut sich die zuständige NÖ Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner. Und vergisst nicht anzumerken, dass Niederösterreich das erste Bundesland ist, welches den Kindergarten am Vormittag gratis angeboten hat.
Allerdings bedeutete diese Neuerung einen enormen finanziellen Aufwand für das Land Niederösterreich (Förderungen durch das Land liegen bei etwa 70%) und die betroffenen Gemeinden.
Das Kindergartengesetz wurde insofern geändert, dass unter Beachtung des vermehrten Betreuungsbedarfs für Zweieinhalbjährige sich die Gruppengröße von 25 Kinder schon bei einem Kind unter 3 Jahren auf 20 reduziert. Bei jedem zusätzlichen Zweieinhalbjährigen wird die Gruppe dann um weitere zwei Kinder verringert.
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