„Cowerk“ in Kirchberg wächst

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Claudia Wolfsberger, Elisabeth Rieck, Marlene Rieck, Christoph Feuchtenhofer, Gerald und Monika Muhr, Martin Köck, Heidi Secco nutzen gemeinsam ein ehemaliges Gasthaus als neuen Arbeitsplatz in ihrer Heimatgemeinde. Foto: Faustenhammer

Mittlerweile sind es acht Unternehmen, davon sechs sogenannte „Startups“, die sich im ehemaligen Gasthaus Muhr in Kirchberg angesiedelt haben. Aus diesem Grund lud man zum Tag der offenen Tür.

DSC06896Christoph Feuchtenhofer und Martin Köck machten vor zwei Jahren den Anfang. Sie hatten sich mit Baumeister und Hausbesitzer Gerald Muhr zusammengetan, um dem alten Gebäude im Ortszentrum wieder Leben einzuhauchen.

Mittlerweile haben sich noch sechs Dienstleistungsbetriebe im gleichen Gebäude angesiedelt. Allesamt Jungfamilien, die durch diese Räumlichkeiten die Möglichkeit bekamen, nach Kirchberg zurückzukehren und hier ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. „Damit steigt natürlich die Lebensqualität“, so Martin Köck, der selbst zwei kleine KInder hat und nun nicht mehr nach Wien pendeln muss, nachdem er mit seiner Firma vor zwei Jahren in das Gemeinschaftsbüro eingzogen ist. „Jeder hat seinen eigenen Büro- oder Behandlungsraum, es gibt Sanitäranlagen und eine Gemeinschaftsküche. Man fühlt sich wie in einer großen Familie“, so Köck.

Ehemalige Gasträume wurden adaptiert

Hausherr Gerald Muhr hat außerdem das ehemalige Gastzimmer und den kleinen Saal saniert und vermietet nun diese Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Wirtshausbetrieb wird es aber keinen geben. Die Mieter müssen selbst für das Catering sorgen. Ein Stockwerk  hat er noch im Talon. „Das wird der dritte Bauabschnitt.“  Kirchbergs Bürgermeister Willibald Fuchs freut sich jedenfalls über die wachsende Wirtschaft im Ort: „Damit kommt es nicht nur zu einer optimalen Verwertung einer alten gewerblichen Liegenschaft, sondern auch zu einer zeitgemäßen Nutzung für Kleinstunternehmer, alles junge Leute, die frischen Wind in die Gemeinde bringen.“

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