„Der Suchende“ in kreativen Versen

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Otto Ponweiser (li.) mit der Gewinner- Illustration und Künstler Hans Schwarzl

Der „Bote“  hat nach Gedichten für unsere illustrierte Serie des „Suchenden“ gefragt, und unsere Leser haben geantwortet. Und zwar vielfach. Aus rund 100 Gedichten hat eine Jury die aus ihrer Sicht besten 10 ausgewählt. Diese werden in der aktuellen und in den folgenden Ausgaben präsentiert.

Mit so vielen Einsendungen haben wir wirklich nicht gerechnet. Umso mehr freut es uns, dass es offensichtlich so viele begnadete Poeten in der Region gibt. Und umso schwerer ist es der Jury, bestehend aus Künstler Hans Schwarzl, Dichterin Doris Pikal, der bisherigen „Gedankenstriche“-Autorin Edith Wieser-Mayrhofer und der Chefredakteurin des „Boten“, Cornelia Rehberger, gefallen, sich für die 10 Besten zu entscheiden. Schließlich war für jeden das persönliche Bauchgefühl ausschlaggebend.

Einer, der dieses offenbar bestens angesprochen hat, ist Otto Ponweiser aus Wiesmath. Insgesamt 5 Gedichte hat er eingereicht. Zwei davon landeten unter den besten 10.

Ponweiser dichtet seit seiner Hauptschulzeit. Als seine Frau von dem Aufruf im „Boten“ gelesen hat, war sofort klar, da muss er mitmachen. „Ich betreibe das Dichten hobbymäßig für mich privat und reime zum Beispiel zu Anlässen in der Familie“, so der Sieger. Seinen Stil sieht er in Richtung Wilhelm Busch, seine Spezialität sind Wortspiele. Dabei entstehen die Gedichte dann ganz schnell, wenn die Idee dazu erst einmal im Kopf ist. Immer öfter spielt er nun mit dem Gedanken, seine gesammelten Werke in Buchform zu bringen. Eventuell eine Aufgabe, die er nun in der Pension angehen kann. Von Künstler Hans Schwarzl bekam er zum Sieg die Illustrationen des „Suchenden“ mit persönlicher Widmung. Die sollen künftig über der Essecke ihren Platz finden, damit Ponweiser sie jeden Tag ansehen kann.