E-Mobilitätspreis für die Bucklige Welt

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Foto: NLK Pfeiffer

Am dritten E-Mobilitätstag am Wachauring in Melk wurde wieder der „RADLand- & E-Mobilitätspreis“ verliehen. Ausgezeichnet wurden unter anderem Gemeinden, Pfarren, Firmen und Privatpersonen, die im Jahr 2016 zur Steigerung des Radverkehrs im Alltag beigetragen haben. Zusätzlich wurden Gemeinden geehrt, die bei der E-Mobilität eine Vorreiterrolle einnehmen. Eine Fachjury wählte aus 57 eingereichten Projekten die Sieger aus. Die Bucklige Welt und das Wechselland erhielten dabei den Sonderpreis „Gesamt­engagement E-Mobilität“ überreicht. Ausschlaggebend dafür war das E-Carsharing-Projekt, das im vergangenen Jahr massiv erweitert wurde.

Seit Oktober 2016 betreiben die Gemeinden Bad Erlach, Grimmenstein, Katzelsdorf, Kirchschlag, Kirchberg, Lanzenkirchen und Warth ein Elektrofahrzeug, das für einen Euro pro Stunde als Carsharing-Fahrzeug gemietet werden kann. Vorreiter bei dem Projekt ist die Gemeinde Krumbach, die mit ihrem „Ein-Euro-E-Mobil“ bereits vor einigen Jahren mit gutem Beispiel voran ging. Das Angebot in den acht Gemeinden wird jedenfalls gut angenommen. 126 Nutzer absolvierten in den drei Betriebsmonaten 2016 knapp 23.000 Kilometer. Die acht Fahrzeuge waren damit fast 2.000 Stunden im Einsatz. Darüberhinaus wurde in den Gemeinden jeweils eine E-Tankstelle mit dazugehörigem Parkplatz installiert und die Gemeindebürger über das Angebot informiert. Ein Engagement, das auch LH-Stv. Stephan Pernkopf freut: „Mit über 400 Neuanmeldungen in den ersten vier Monaten des heurigen Jahres und über 3.000 E-Autos gesamt, ist Nieder­österreich Vorreiter bei der
E-Mobilität. Nach dem Etappensieg, 100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien‘ ist dies ein nächstes starkes Zeichen in Richtung Energiewende“.