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Karin Egerer

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In Zeiten wie diesen, in denen die Natur durch Klimawandel und Umweltverschmutzung hart an ihre Grenzen stößt, haben es sich die Mitglieder der Waldwirtschaftsgemeinschaft (WWG) Trattenbach zur Aufgabe gemacht, ihr Holz nachhaltig zu produzieren.

Foto_HolzschlaegerungGegründet wurde der Verein 2006 mit 17 Mitgliedern, elf Jahre später stellt Roman Koderhold den Obmann und kann sich über 76 Mitglieder, allesamt Waldbesitzer, freuen. Diese kommen aus dem Feistritztal, aus der Buckligen Welt sowie aus dem Schneebergland.

Heuer mit PEFC-Zertifikat ausgezeichnet

Seit Mai darf sich der Verein über eine besondere Auszeichnung freuen. Mit diesem Zertifikat verpflichtet er sich, auf insgesamt 2.300 Hektar nachhaltige Waldwirtschaft zu betreiben. Das heißt, keinen Raubbau am Waldbestand zu betreiben, das Astmaterial nicht zu entfernen, keine Monokulturen anzupflanzen und nur regionales Holz an die Sägewerke zu einem guten Preis zu verkaufen. Da kommt dann auch der Obmann ins Spiel. „Ich verhandle mit den Sägewerken, dafür muss ich mich 100-prozentig auf die Vereinsmitglieder verlassen können. Das gegenseitige Vertrauen muss da sein“, so Koderhold.

Vielseitige Aufgaben

Zu weiteren Aufgaben des Obmannes gehört es, Forstpflanzen und Gerätschaften zu beschaffen, die Beratung der Mitglieder bei Pflegemaßnahmen, wie zum Beispiel dem Aufforsten oder aber das Organisieren von Ausflügen zu diversen Sägewerken, Waldbegehungen oder großen Messen.

Sitzungen gibt es ein paar Mal im Jahr, je nach Bedarf. „Mir gefällt einfach die Arbeit mit Holz, ein lebendiger und natürlicher Rohstoff vor unserer Haustür, der auch noch nachwächst“, freut sich Koderhold. Daher hat er sich auch hauptberuflich dem Holz verschrieben.

WWG-Waldtag

Bereits zum vierten Mal organisiert der Verein am 23. September beim Kummerbauerstadl in Trattenbach einen Waldtag, bei dem interessierten Besuchern die Möglichkeit geboten wird, in die Waldwirtschaft Einblick zu nehmen.

„Wir wollen die verschiedenen Formen der Holzbringung zeigen, angefangen von Pferderückung (Transport), wie es in Quellschutzgebieten üblich ist“, so der Obmann. Aber auch das andere Extrem, die Holzbringung mit dem Hubschrauber wird gezeigt. Mithilfe eines mobilen Sägewerks im Kleinformat wird ein Hochstand gebaut, der dann unter den Besuchern versteigert wird.

„Ich denke, dass es ganz wichtig ist, unseren Wald zu schützen, zu hegen und zu pflegen. Denn er nimmt einen überaus wichtigen Stellenwert in unser aller Leben ein, man denke nur an seine Schutzfunktion. Aber der Wald bietet auch eine Erholungsoase für viele Menschen und ist Rückzugsgebiet für das Wild.“

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Brian Schmidt, ganz links, bei einer Führung durch das List Werk in Olbersdorf. Foto: BKA/ Andy Wenzel

Wie so oft im Leben spielte der Zufall eine Rolle, als sich der fertige Jus-Student nach seinem Gerichtsjahr beim Parlament bewarb. „Ich war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, ist sich Gemeinderat Brian Schmidt aus Feistritz sicher. Er arbeitet zur Zeit als stellvertretender Kabinetts-Chef bei Bundeskanzler Christian Kern.

Bevor ihn der Bundeskanzler im Dezember 2016 in sein Team holte, war Schmidt bei Josef Oster­mayer und BM Sonja Hammerschmid tätig. „Ich habe den Bundeskanzler als offenen, humorvollen Menschen kennengelernt, mit dem man über alles reden und diskutieren kann“, meint Schmidt.

Zur Zeit steige natürlich der Druck aufgrund des bevorstehenden Wahlkampfes. Aber die Stimmung sei gut. „Ich würde sagen, vorfreudig aufgeregt“, beschreibt Schmidt das momentane Arbeitsklima. „Ich bin mir aber sicher, dass wir bis zum Sommer noch die Bildungsreform sowie die Primärversorgung im Gesundheitssystem durchbringen werden“, ist Schmidt optimistisch.

Zu seinen Aufgaben gehören Verhandlungen mit den verschiedenen Parteien, die Vorbereitungen für Parlaments- und Ministerratssitzungen, aber auch Abstimmung mit anderen Ministerien in Sachfragen sowie zahlreiche Recherchen über verschiedenste Themen, zum Beispiel Inneres, Verteidigung oder Bildung. „Das Schöne an meinem Job ist nicht nur die Vielfalt der Aufgaben, sondern auch direkt im Bundeskanzleramt die Möglichkeit zu haben, hinter die Kulissen zu schauen, wie Politik gemacht wird.“

In Wien hat er eine kleine Dienstwohnung, denn: „Bei unseren flexiblen Arbeitszeiten kann es schon einmal sehr spät werden, da zahlt es sich nicht aus, heimzufahren. Meine Familie lebt in Feistritz und für die Gemeinderatssitzungen werde ich freigestellt.“ Wie Brian Schmidt zu seinem gar nicht österreichisch klingenden Vornamen kam? „Meine Mutter war als Au-pair in den USA und ich bin quasi das ‚Mitbringsel‘ von damals“, so Schmidt mit einem Schmunzeln. „Aufgewachsen bin ich aber in Feistritz. Hier habe ich viele Freunde und Bekannte. Da ich durch meine beruflichen Anforderungen oft in Wien oder auf Dienstreise bin, genieße ich es dann umso mehr, in Feistritz ausspannen oder laufen gehen zu können.

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Im Rahmen des Leader-Projekts „Die jüdische Bevölkerung der Buckligen Welt – Wechselland“ gab es im Gymnasium eine Diskussionsveranstaltung, bei der auch zwei afghanische Flüchtlinge über ihre Erfahrungen berichteten

Geschichte lebendig machen, Erinnerungen von Zeitzeugen bewahren, das sind nur zwei von vielen Anliegen des Projektleiters Johann Hagenhofer. Der ehemalige Direktor und Autor der Lebensspuren-Reihe hat sich in seinem neuen Projekt der Bewahrung der Geschichte der jüdischen Bevölkerung der Buckligen Welt und des Wechsellandes verschrieben. Die „Früchte“ der Arbeit sollen in einem Museum in Bad Erlach ausgestellt werden.

Im Gymnasium Sachsenbrunn gab es nun zu diesem Thema eine Diskussionsveranstaltung, bei der drei ehemalige Vertriebene über ihre abenteuerliche Flucht und über ihr Ankommen in einem fremden Land berichteten.

Thema ist brandaktuell

Gertraud Fletzberger, Tochter eines jüdischen Vaters, wurde im Zweiten Weltkrieg mit ihren zwei Geschwistern mit einem Kindertransport nach Schweden verschickt. Erst nach zwei Jahren gab es ein Wiedersehen mit der Mutter. Doch auch die beiden Afghanen Nesar Ahmadi und Rahmad Kasemi, die in Sachsenbrunn die 6. Klasse besuchen, erzählen über ihre abenteuerliche Flucht.

Ahmedi lebt seit acht Monaten in Kirchberg. „Ich habe alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um nach Österreich zu kommen. Ich möchte hier studieren“, so Ahmedi. „Doch wenn es die Möglichkeit gibt, nach Hause zurückzukehren, so werde ich sie ergreifen.“ Jeden Tag lernt er fleißig die deutsche Sprache.

Rahmad Kasemi verlor seinen Vater im Krieg und wurde selbst durch Bombensplitter verletzt. Er machte sich mit Freunden auf den Weg: „Ich bin vor den Taliban geflohen. Sie haben unser Brunnenwasser vergiftet, denn wir sollten die Schule nicht besuchen.“ Er hatte das Glück, in Ternitz eine Patin zu finden, deren Tochter ebenfalls das Gymnasium besucht. Er möchte in Österreich bleiben und Polizist werden.

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Wind- und Wasserkraft als unbegrenzte Energiequellen werden in der heutigen Zeit immer wichtiger. Wie viel Logis­tik hinter der Entstehung eines Windparks steckt, ist den ganzen Sommer über im Feistritztal zu sehen. Nach und nach werden insgesamt 18 Rotorblätter für den neuen Windpark Hernstein in Feistritzwald (Steiermark) durch das Wechselland transportiert. 

DSC07045In Grottendorf an der B17 (kurz vor Aspang) wurde ein Umladeplatz und Zwischenlager für die gewaltigen Rotorblätter errichtet. Von dort werden die Flügel, die jeweils 54 Meter lang und 12 Tonnen schwer sind, mit einem Sondertransport durch das Feistritztal über den Feistritzsattel an ihren Bestimmungsort gebracht. Zirka fünf Stunden braucht der Transport von Grottendorf nach Feistritzwald. Der gesamte Schwer­transport samt Ladung wiegt knapp 100 Tonnen.

Zahlreiche Schaulustige finden sich ein

Drei bis vier Begleitfahrzeuge eskortieren die besondere Fracht durch das Tal. Zahlreiche Schaulustige ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Manche waren sogar mit der Kamera dabei und ließen sich auch von ein paar Regentropfen nicht abschrecken.

Ingo Schleifer vom Generalunternehmer für Windparks, „ECOwind“: „Wir machen immer wieder Stopps und lassen Autos überholen, dadurch dauert die Überführung auch länger. Die ganze Anlage wird bei gutem Wind knapp 20 Megawatt Strom pro Stunde produzieren. Das Rotorblatt befindet sich während des Transportes in einer Schwenkvorrichtung, so kann man das Blatt bis zu 60 Grad hochstellen und nach Bedarf niederlegen, etwa bei Stromleitungen.“ Zwei Mann sichern das Rotorblatt am Anhänger. Insgesamt sind sieben bis acht Mann bei einem Transport im Einsatz. In wenigen Monaten soll der Windpark fertig sein.

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Nicht mehr ein oder aus zu wissen, nicht zu verstehen, wohin die Zukunft führt. Kinder, die jeden Tag Verwahrlosung, Drogen, Streit, Alkohol oder Krankheiten erleben, verlieren im Durcheinander des Lebens immer wieder die Orientierung. Die Aktion „Ein Stück Ferien“ der BH Neunkirchen soll diesen jungen Menschen eine neue Perspektive geben.

Seit 2007 gibt es nun die Aktion „Ein Stück Ferien“. Sie entwickelte sich aus der Pfingstsammlung. Die Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen begleitet sozial bedürftige Kinder aus dem Bezirk und ermöglicht ihnen mit den Spendengeldern, die von allen 44 Gemeinden gesammelt werden, einen 14-tägigen Ferienaufenthalt. „Hier können die Kinder Kraft tanken, ihre Sorgen vergessen und gemeinsame Abenteuer in der Gruppe bestehen“, so Bezirkshauptfrau Alexandra Grabner-Fritz.

2016 konnten Spenden in Höhe von fast 60.000 Euro gesammelt werden. 81 Kinder nahmen teil. „Heuer haben wir uns das Ziel gesetzt, allen 89 angemeldeten Kindern einen Aufenthalt zu ermöglichen. 670 Euro kostet so ein Aufenthalt pro Kind.

Heuer drei Schwerpunkte

Doch was passiert mit den Spenden? 43 Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren werden an einem Erlebniscamp teilnehmen. Am Actioncamp werden 13 besonders sportliche und bewegungsfreudige Kinder die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Auf 20 Kinder mit besonderen sozialpädagogischen Herausforderungen wartet ein speziell auf sie abgestimmtes therapeutisches Camp, wo bei Bedarf auch medizinische Betreuung angeboten wird.

Bereits zum 5. Mal gibt es das „Momo-Land“, wo Jugendliche mit hohem Aggressions- und
Widerstandspotenzial nicht nur 14 Tage, sondern zusätzlich auch zwei Aktionswochenenden im Camp verbringen. „Alle Kinder und Jugendlichen sollen durch diese Aktion die Möglichkeit haben, irgendwann einmal ein normales Leben führen zu können“, betont die Bezirkshauptfrau. „Daher werden auch ale Spenden zu 100 Prozent für die Kinder verwendet“, betont sie.

Neben den Obleuten der Gemeindevertreterverbände von ÖVP und SPÖ, spendete auch Wirt Franz Diewald bei der Auftaktveranstaltung in seinem Wirtshaus, den Erlös einer Theateraufführungen für die Kinder.

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Foto: zVg

Bestens besucht, laut Obmann Norbert Bauer sogar eine rekordverdächtige Veranstaltung, war der Pfad-
finderheurige in Kirchberg. Denn nicht nur Pfadfinder und ihre Verwandten, sondern auch die Teilnehmer des Kernstockwartenlaufes und die Tiroler Schützen, die für das Schützenfest am darauffolgenden Sonntag angereist waren, besuchten die Veranstaltung. Für die Kleinen gab es ein buntes Rahmen-
programm, für die Großen kulinarische Genüsse, zubereitet von den Pfadis selbst. Gitarrenmusik, Lagerfeuerromantik und gemütliche Stimmung ließen das Fest bis in die späten Abendstunden hinein andauern.

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Begonnen hatte alles mit einem Urlaub in der Schweiz. Bei einem Besuch in einem Weinkeller entdeckte Johann Fink aus Wiener Neustadt einen Weinausschenker für große Weinflaschen. allerdings in Nirosterqualität. Wieder daheim tüftelte er so lange, bis er schließlich seinen ersten Weinausschenker aus Holz und Messing gefertigt hatte.

DSC07015Dabei hatte seine Frau das fotografierte Stück aus der Schweiz irrtümlich gelöscht. „Mir blieb also nur die Erinnerung. Ich zeichne mir auch keine Schablone oder Skizze“, so der Hobbykünstler. „Bei mir entstehen die Bilder im Kopf.“

Mittlerweile hat er schon zehn solche Weinausschenker fabriziert. Jedes Stück ist ein Unikat und in liebevoller, aber auch aufwendiger Kleinarbeit hergestellt. Rund eineinhalb Monate arbeitet er an so einem Stück.

DSC07018Doch wie funktioniert denn nun so ein Weinausschenker? „Meine Frau und ich sitzen immer wieder mit Freunden zusammen und alle trinken gerne ein gutes Tröpferl. Da ist eine normale Bouteille zu wenig. Die großen Flaschen sind aber unhandlich und zu schwer. Daher habe ich ein Gestell gebaut, wo man die Flasche hineinlegen kann. Über eine flache Metallspindel, die mit einem Hebel verbunden ist, kann man die Flasche gleichmäßig neigen und das Ausschenken wird dadurch zum Kinderspiel“, freut sich Fink.

Holzreste erhält er meist von einem Freund. Eiche, Buche, aber auch alte Fassdauben verwendet er für seine kleinen Kunstwerke. Die meisten Holzteile drechselt er selbst. Eine Kerze darf auch nicht fehlen, diese hängt er „kardanisch“ auf. Das bedeutet, sie bleibt immer waagrecht, auch wenn sich die Flasche neigt. „Das ist einfach eine zusätzliche Spielerei von mir“, meint Fink mit einem verschmitzen Lächeln. „Das haben wir in Spanien gesehen.“

DSC07021Für Freunde und Familie stanzt er nach Bedarf auch die Initialen oder das Geburtsdatum ein. Der frühere Kaufmann werkt fleißig in seiner Werkstatt im hauseigenen Keller.

Man darf also gespannt sein, welche Projekte der handwerklich begabte Pensionist in Zukunft noch umsetzen wird.

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Foto: zVg

Alles begann mit einer Hobbymannschaft. Erst 1983 wurde der FC Mönichkirchen als Verein gegründet. Zuerst musste auf fremden Plätzen gespielt werden, seit 2014 gibt es ein Spielfeld mit internationalem Maß. Seitdem kommen auch internationale Mannschaften, um hier zu trainieren.

Nicht nur die spezielle Höhenlage auf 1.000 Meter Seehöhe, sondern auch die guten Rasenbedingungen, die bereits weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt sind, lassen den Verein stetig wachsen und sich weiterentwickeln.

Testspiele auf  internationalem Niveau

„Wir sind besonders stolz, dass wir es mit unseren bescheidenen finanziellen Mitteln geschafft haben, so weit zu kommen“, freut sich Obmann Franz Brandstetter. „Schließlich tragen hier nationale und internationale Vereine bereits offizielle Testspiele aus.“ Doch das war nicht immer so. Erst 1986 wurde mit dem Bau einer eigenen Anlage begonnen. Diese entwickelte man stetig weiter und im Jahr 2000 konnte mit dem Trainingsplatzausbau begonnen werden. 2014 vergrößerte der Verein das Spielfeld auf internationales Maß. Derzeit gibt es 30 bis 35 aktive Spieler bei den Erwachsenen. Doch auch die Nachwuchsarbeit wird groß geschrieben.

Kooperation mit Verein „Grüner Kreis“

„Da wir eine kleine Gemeinde sind, ist es sehr schwierig, Nachwuchs zu bekommen“, so der Obmann. „Das wird eine der wichtigsten Aufgabe in den nächsten Jahren, unsere Jugend für unseren Verein zu motivieren. Schließlich ist das Fußballspielen ein gesunder und sinnvoller Zeitvertreib, bei dem man viel lernen kann.“

Dafür hat die Mannschaft in den letzten Jahren eine Kooperation mit dem Verein „Grüner Kreis“, ebenfalls in Mönichkirchen stationiert, aufgebaut. „Das bedeutet für beide Parteien eine win-win-Situation“, ist sich Brandstetter sicher. „Einerseits können wir von den zusätzlichen Spielern profitieren, andererseits unterstützt die sportliche Aktivität und die Kameradschaft den Sprung zurück in ein normales Leben. Denn es ist uns sehr wichtig, dass jeder gleich behandelt wird. Diese Kooperation ist für uns mittlerweile ganz normale Nachwuchs-arbeit.“

Im Kletterpark Mönichkirchen finden daher regelmäßig Trainingslager für die Teambildung statt.

Ambitionierte Truppe liegt im vorderen Drittel

Bei allen Spielern steht nach wie vor der Spaß am Fußballspielen und der Zusammenhalt in der Gruppe an erster Stelle.

Trotzdem oder gerade deswegen hat sich der Verein immer weiter nach vorne gearbeitet und liegt nun bereits im vorderen Drittel ihrer Klasse. „Unser Ziel ist natürlich, irgendwann einmal den Meistertitel zu schaffen“, so Präsident Richard Graf.

Heuer gab es das erste Mal ein Trainingslager in Mallorca. Zirka 30 Leute haben dort nicht nur ihre spielerischen Fähigkeiten ausbauen können, sondern die Mannschaft stärkte dabei auch den Zusammenhalt der Truppe.

Tag des Sportes

Die größte Veranstaltung des Vereins ist jedes Jahr der „Tag des Sportes“. Dabei findet ein Kleinfeldturnier für Hobbymannschaften aus Mönichkirchen und den Gemeinden in der Umgebung statt. „Hier geht es hauptsächlich um Gesellschaft, Spaß und Sport“, so der Obmann. Heuer findet die Veranstaltung am 24. Juni statt.

Brandstetter: „Ich bin mir sicher, ohne Fans und deren Unterstützung hätte unser Verein es nur halb so weit geschafft wie bisher. Ich hoffe, sie bleiben uns auch in Zukunft treu.“

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Zeichnung: Manfred Paar

Hauptberuflich ist Manfred Paar aus Breitenau Wohnraumdesigner, aber seine große Leidenschaft gilt der Malerei. Schon als Kind hat er gerne gezeichnet. Alles, was er kann, hat er sich autodidaktisch beigebracht. 

Manfred Paar hat seine familiären Wurzeln in Aspang, heute lebt er in Breitenau. Foto: Andreas Riedmann
Manfred Paar hat seine familiären Wurzeln in Aspang, heute lebt er in Breitenau. Foto: Andreas Riedmann

Heute lebt Manfred Paar in Breitenau, seine familiären Wurzeln liegen aber in Aspang. „Viele meiner Familienmitglieder leben auch heute noch dort“, erzählt er. „Hier durfte ich auch das erste Mal meine Bilder ausstellen bei Aspang-live“, erinnert sich Paar. Die heutige Bürgermeisterin Doris Faustmann besitzt eines seiner ersten Bilder.

Motive seiner Malerei sind breit gefächert

Manfred Paar möchte sich künstlerisch in keine Schublade stecken lassen. Er malt so ziemlich alles, angefangen von sensiblen menschlichen Darstellungen bis hin zu sehr technisch anmutenden Bildern von sportlichen Fahrzeugen.

„Als ich so zwischen elf und 15 Jahre alt war, wollte ich immer einen Beruf ergreifen, der mit Autos zu tun hat, genauer gesagt wollte ich Autodesigner werden“, so Paar über seine Jugendträume. Deshalb widmet er sich in letzter Zeit auch verstärkt seiner „carArtcollection“. Zahlreiche Arbeiten sind dabei schon entstanden, etwa beim letzten Sportwagentreffen in Velden. Für mich die perfekte Symbiose von Kunst und Technik“, freut sich Paar. 2014 erhielt er die Möglichkeit an der „ART Innsbruck“ teilzunehmen und im Frühjahr 2015 an einer Ausstellung in Miami.

Kreatives Talent als Kind erkannt

„Ich hatte das Glück, dieses Talent auch ausleben zu dürfen“, ist Paar dankbar. „Durch mein Interesse an Kunst und Design und meine Tätigkeit in Architekturbüros stand stets das Gestalterische im Blickpunkt meiner Arbeit.“

Er findet generell Gegensätze interessant, daher sind auch die Themen seiner Arbeiten sehr kontrastreich. „Die Grundidee eines neuen Werkes entsteht in meiner Fantasie – bevor ich den ersten Pinselstrich setze, ist die „Komposition“ in meinem Kopf bereits abgeschlossen.“

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Nach 3,5 Tagen und 130 Kilometern kamen Gitti Fuchs, Lore Hirner, Milli Embst und Resi Grill in Kapellen an. Hier endete die erste Etappe. Bis Ende September wollen sie alle sechs Etappen bis zum Bodensee absolviert haben.

Milli Embst und Resi Grill arbeiteten gemeinsam in Hochegg. Nun sind sie in Pension und wollen den Plan, der schon seit 20 Jahren in ihren Köpfen herumgeistert, umsetzen: Eine Wandertour in sechs Etappen vom Neusiedlersee zum Bodensee. Dazugekommen sind Lore Hirner und VS-Direktorin Gitti Fuchs, allesamt aus Kirchberg.

„Jeder hat seine Aufgabe“, erklärt die Organisatorin und Bergsteigerin Milli Embst. „Ich organisiere die Strecken und die Unterkünfte, da ich die meisten Hütten kenne. Resi schreibt die Zeit mit, Gitti schreibt abends alles Erlebte ordentlich in einem Reisebericht nieder und Lore nimmt die Schnapserl für die Gipfelstürme mit“, so Embst mit einem Schmunzeln.

Die Strecke in sechs Etappen bewältigen

Die erste Etappe ist mit einem Tagespensum von 35 Kilometern in dreieinhalb Tagen von Rust bis Kapellen in der Steiermark bewältigt. Im Mai startet das Quartett dann von Kapellen nach Eisenerz. „Da Gitti noch berufstätig ist, halten wir die Etappen bis zum Schulschluss kurz. Die letzten beiden dauern dann 14 Tage“, so Embst, die auch Berge in Nepal bestiegen hat und Klettertouren gegenüber nicht abgeneigt ist. „Aber bei dieser Tour gehen wir maximal versicherte Steige, denn die ganze Ausrüstung mitzuschleppen wäre zu schwer. Die Rucksäcke haben so schon fast zehn Kilo.“ Die erste Etappe sei nicht so anspruchsvoll gewesen, da hauptsächlich in der Ebene gegangen wurde, so die an große Höhen gewohnte Bergsteigerin. „Die höchste Erhebung war der Matzenkogel mit 388 Metern. Was ich arg fand: Von Rust bis St. Margareten fanden wir kein einziges Wirtshaus auf der Strecke. Aber wir kommen schon noch ins Hochgebirge, dort können wir uns in den Hütten mit Trinkwasser versorgen.“

1.000 Kilometer  bis zum Ziel

Insgesamt beträgt die Streckenlänge zirka 1.000 Kilometer, genächtigt wird in Hütten oder Pensionen. „Bei Regen muss man eben flexibel sein und bei Bedarf die Strecke abändern“, hofft Embst auf einen gnädigen Wettergott.

„Wenn wir mit der Tour so Mitte September fertig sind, wollen wir ein Fotobuch anfertigen, dann haben wir eine schöne Erinnerung. Hoffen wir, dass alles so klappt, wie wir uns das vorgestellt haben.“

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Links: Max Stix und Friedl Handler aus Lichtenegg sind am Polarkreis angekommen. Ganz in der Nähe stellten sie ihr Zelt zum Übernachten auf, da die Stimmung so herrlich war. Foto: zVg

Der Plan zu dieser Motorradtour entstand zu später Stunde an einem Faschingdienstag in Lichtenegg, dem Heimatort von Max Stix und Friedl Handler. 8.143 Kilometer fuhren sie in 16 Tagen, durchquerten dabei 12 Länder.

Pro Tag legten sie durchschnittlich gute 600 Kilometer zurück. Max Stix musste 43 Mal tanken, Friedl Handler nur halb so oft, da seine KTM Adventure ein größeres Tankvolumen aufnimmt. Geschlafen wurde auf Campingplätzen, im Zelt, aber auch in Hotels, je nachdem, was die beiden vor Ort auftreiben konnten.

Städtehighlights Prag und St. Petersburg

Von Lichtenegg ging es erst einmal nach Prag, ein Fixpunkt, den beide sehen wollten. Dann weiter nach Deutschland, Rostok, Schweden, Oslo, Trondheim bis zum Polarkreis, dann zu den Lofoten und schließlich zum Nordcup. „Die Mitternachtssonne macht dich richtig überdreht, denn du kannst nicht schlafen, wenn es hell ist. Einige Tage haben wir nur vier Stunden geschlafen“, erinnert sich Stix. „Norwegen ist wunderschön, die vielen Fjorde und Seen, aber auch die Himmelsstimmungen sind toll“, schwärmt Stix. Die Temperaturen waren teilweise frisch, doch zum Glück war ihnen der Wettergott gnädig. Gegessen haben sie in Norwegen meist bei Tankstellen. „Das war am güngstigsten und gar nicht schlecht“, so Handler.

In Finnland wohnt der Weihnachtsmann

Retour ging es über Finnland Russland und die Baltischen Staaten. „In Russland kann es auf den Straßen unter Umständen schon gefährlich werden“, meint Stix. „Da gab es eine Straße, da waren links und rechts lauter Marterl für die Verunglückten aufgestellt.“

In Finnland soll in der Stadt Rovaniemi Santa Claus wohnen. Hier gibt es ein eigenes Hauptpostamt für den Weihnachtsmann. Das ganze Jahr werden Weihnachtslieder gespielt, auch die Ausstattung ist wie kurz vor dem Fest.

Hilfsbereitschaft

Einmal musste ein Reifen gewechselt werden, was aber kein Problem darstellte. „Die Leute sind eigentlich überall freundlich und hilfsbereit gewesen“, so die beiden einstimmig.

Max Stix und Friedl Handler kennen sich quasi „ewig“, doch auf dieser Tour waren sie das erste Mal zu zweit mit dem Motorrad unterwegs. Die Bilanz ist durchwegs positiv. Beide träumen schon von der nächsten Tour.

Ein großer Traum von Bergsteiger Max Stix: Nepal. Dafür werden die beiden allerdings etwas länger als 16 Tage brauchen.

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Foto: Philipp Magner

Begonnen hatte alles vor 23 Jahren, als drei Kirchberger in Kalifornien urlaubten. Wieder daheim, beschlossen sie, sich eine Moto Guzzi California zu kaufen. So entstand die Interessensgemeinschaft „Moto Guzzi Kirchberg“.

Heute gibt es bereits 20 „Guzzisten“ in der kleinen Marktgemeinde mit knapp dreitausend Einwohnern. Somit hat Kirchberg vermutlich die höchste Dichte an Moto Guzzi Fahrern in ganz Österreich, gemessen an seiner Einwohnerzahl.

Nicht nur das: beim jährlichen Treffen, das wie immer zu Schulschluss, heuer am 30. Juni und 1. Juli in Kirchberg stattfindet, sind internationale Besucher aus aller Herren Länder wie Ungarn, Polen, Kroatien, italien, Slowenien oder Deutschland zu erwarten.

Die Passion steht im Vordergrund

„Uns ist besonders wichtig, dass das Treffen keinem kommerziellen Zweck dient, sondern ein Zusamentreffen von Gleichgesinnten sein soll“, so Präsidentin Vroni Rennhofer. Darum gibt es auch keinen Eintritt und die Campingwiese kann gratis benutzt werden.  „Wir freuen uns einfach, wenn Mitglieder der großen ‚Guzzifamilie‘, egal aus welchem Land, mit uns zwei gemütliche Tage verbringen“, so Rennhofer.

Damit das Treffen ein Erfolg wird, sind die „Guzzisten“ und deren Familien an diesem Wochenende voll im Einsatz. Sogar die Guzzi-Oma mit ihren 80 Jahren versorgt die Gäste mit kleinen regionstypischen Schmankerln als Kostprobe.