Michael Leier: „Ich bin ein fleißiger, leidenschaftlicher Unternehmer“

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Geburtstag: 12. Nov. 1946 Sternzeichen / Aszendent: „nicht bedeutungsvoll“

Mein Leben, mein Wirken

Geboren als viertes Kind in einer Bauernfamilie in Pamhagen im Seewinkel. Nach der Kaufmannslehre das erste Unternehmen, einen SPAR-Markt, in Horitschon gegründet. Heute Chef eines international agierenden Konzerns mit vielen Standbeinen in
7 europäischen Ländern.

Hauptsächlich geht es bei den Leier-Produkten um die Baubranche, in der rund drei Viertel des Umsatzes erwirtschaftet werden. Das Unternehmen ist aber auch in anderen Geschäftsfeldern aktiv: Immobilien (Tiefgaragen, Wohnungen, Geschäftslokale, Industrieimmobilien, exklusive Büros, landwirtschaftliche Flächen), Autohandel, Hotellerie (Businesshotel), Metallbearbeitung und Formenbau, Sondermaschinenbau und Blumenerdeproduktion. Leier ist in Österreich, Ungarn, Polen, in der Slowakei, in Rumänien, Kroatien und in der Ukraine mit insgesamt 39 operativen Standorten vertreten und beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter.

Das Stammwerk in Horitschon ist die Schaltzentrale der Unternehmensgruppe. Michael Leier ist verheiratet mit Gattin Erna, hat zwei Töchter (Michaela Ebner und Kornelia Putz) und Schwiegersöhne (Friedrich Ebner und Anton Putz) sowie 5 Enkelkinder (Vicky und Andi Putz sowie Thomas, Lisa und Matthias Ebner).

So bin ich

„Ich bin ein fleißiger Unternehmer, positiv gestimmt, leistungsorientiert, ehrgeizig und großzügig, aber im Handeln nicht immer von anderen einschätzbar, immer gut aufgelegt und für jeden Spaß zu haben.“

 Meine Wurzeln

„Man sagt, dass ich – als geborener Pamhagener –  aufgewachsen am Eisernen Vorhang, in einer Region, die am meisten von der EU profitiert hat, ein glühender Europäer bin.“

Mein Start

„Schon als 10-Jähriger war mir klar, dass ich einmal Unternehmer werde.“
„Ich habe mit nicht viel angefangen. Das erste Geschäft habe ich mit 19 Jahren mit meiner Frau mit Krediten aufgebaut.“

Meine Zukunft

„Ich höre zu arbeiten auf, wenn ich für meine Familie und Firma nichts Positives mehr beitragen kann.“

Meine große Vision

„Es möge gelingen, dass meine Kinder, Enkelkinder und Nachkommen, so wie in der Vergangenheit, das Unternehmen im jetzt gelebten Sinn weiter ausbauen und dass sie als unternehmerische Menschen dabei glücklich werden.“

Mein Markenzeichen

„Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und das Richtige machen.“

Mein Stolz

„Ich bin stolz auf meine Familie, meine Firma und meine mehr als 2.000 Mitarbeiter.“ Und weiter: „Zum Strahlen bringt mich, wenn Leier-Produkte besonders schön oder originell präsentiert werden.“

Meine Leidenschaft

„Meine Leidenschaft ist die Firma, das Kartenspielen und mit der Familie und mit Freunden über wirtschaftliche Dinge zu sprechen.“

Mein Lebensmotto

„Geht nicht, weiß ich nicht, kann ich nicht – gibt’s nicht!“

Meine Lieblingssprüche

„Mit den Augen alles ‚mitnehmen‘, aber die Hände müssen rein bleiben!“
„Auch mit Arbeit kann man im Leben zu etwas kommen!“

Meine Lehren aus der Vergangenheit

„Ich habe ein geflügeltes Wort aus der Wirtschaft bestätigt bekommen: Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen.“

Meine Beziehung zu Geld

„Geld allein macht nicht glücklich, es beruhigt nur ein wenig.“

Mein Highlight

„Das Highlight in meiner beruflichen Entwicklung ist meine Entscheidung, in den Osten zu investieren. Wir haben mit unserem westlichen Denken und unserer marktwirtschaftlichen Einstellung einen Vorsprung gehabt und die Chance, den Nachholbedarf der östlichen Länder wirtschaftlich zu nutzen. Und – das muss ich dazu sagen – wir sind bewusst das wirtschaftliche Risiko eingegangen.“

Mein Erfolgsrezept

„Das logische Denken und in der Zusammenarbeit mit Familie und Mitarbeiter aufgeschlossen zu sein. Das eigene praktische Wissen und den Erfahrungsvorsprung nutzen, die Chancen aktiv suchen und Risiko in Kauf nehmen.“

Meine Lieblingslektüre

„Am liebsten lese ich Tageszeitungen. Die heimischen und auch die ausländischen Wirtschaftszeitungen aller Länder, in denen wir tätig sind. Um sechs Uhr in der Früh bekomme ich sie schon zu lesen.“

Mein Halt

„… ist meine Frau mit der Großfamilie.“

Mein Fluchtort

„… ist die Firma am Sonntag. Da schlendere ich durch die leeren Hallen und Räume und mache mir so meine Gedanken, die ich dann am Montag bei den Besprechungen nützen kann.“

Mein Lieblingsort

„Ich bin sehr gerne daheim in Horitschon in unserem Wohnzimmer, mit meinen Kindern und Enkelkindern. Da gibt es immer wieder lustige Geschichten und schöne Erzählungen. Sehr gerne halte ich mich auch in der ungarischen Firmenzentrale in Györ auf.“

Mein liebster Urlaubsort

„Ich habe kein klassisches Urlaubsdomizil. Mein Arbeitsort ist auch mein Urlaubsort. Ein schöner Arbeitstag ist für mich ein Urlaubstag. Wenn mich die Firma fordert und freut, fühle ich mich wie im Urlaub.“

Mein Daheim

„Daheim bin ich im Burgenland bei meiner Familie. Jedoch fühle ich mich auch in jedem einzelnen Leier Standort daheim, unabhängig in welchem Land.“

Mein Ritual

„Ich bin mein Leben lang schon ein Frühaufsteher. An den meisten Tagen bin ich schon um 4 Uhr wach und starte meistens mit ein wenig Morgensport in meinem Swimmingpool und danach lese ich aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland.“

Mein Hobby

„Ich interessiere mich für Immobilien, speziell für ‚alte Häuser mit Geschichte‘, die wir dann kaufen und sanieren. Sie werden nach der Renovierung nicht verkauft, sondern vermietet.“

Mein Ausgleich

„Wenn ich mich im Gasthaus mit meinen Freunden beim Kartenspielen unterhalten und mit meiner Familie interessante Gespräche führen kann.“

Fotos: zVg