Neckenmarkt oder Lutzmannsburg? Das Duell der Weinorte kennt zwei Sieger.

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Foto: zVg

Mitten im Hochsommer schlägt die Stunde des Rotweines in zwei traditionellen Weinbaugemeinden des Blaufränkischlandes. Am ersten Augustwochenende in Lutzmannsburg beim „Internationalen Rotweinerlebnis“ am Dorfanger mit einem echten „Blauen Montag“ als Abschluss, am Wochenende danach in Neckenmarkt bei den „Rotweintagen“ mit zwei Tagen der offenen Kellertüren. Die Entscheidung fällt Weinfreunden nicht schwer: Sie besuchen beide Veranstaltungen. Aus gutem Grund, auch wegen vieler Gemeinsamkeiten: Beide Weinbaugebiete zählen zu den besten Rotweingebieten Österreichs; die Rieden befinden sich jeweils direkt an der Grenze zu Ungarn. Beide Gemeinden sind von Traditionen und Brauchtum geprägt; was im katholischen Neckenmarkt das Fahnenschwingen, ist im – zu 37 % – evangelischen Lutzmannsburg das Volkstanzen und Laientheater. In beiden Ortschaften (Neckenmarkt 1.700 – Lutzmannsburg 900 Einwohner) sind junge Winzergenerationen am Werk, die sich erfolgreich am Markt behaupten. Aber so kostbar in beiden Orten die Weine sind, so unterscheiden sie sich doch in vielerlei Hinsicht. Hans Tesch bringt ein paar Fakten – im steckbriefartigen Vergleich.

NECKENMARKT

Rotwein-Zentrum mit 13 % Weißwein-Fläche. 550 Hektar insgesamt; 280 ha Blaufränkisch, 170 Hektar Zweigelt, 50 Hektar weitere Rotwein-Sorten.

Besonders günstige Bodenverhältnisse und verschiedenartige geologische Gegebenheiten sind die Basis für die Qualität der Neckenmarkter Weine. Die Reben wachsen auf kristallinem Verwitterungsschiefer, Schwämmböden, Schiefer-Löss, Lehm, Kalk und sandigem Lehm. Dazu kommen die Südhanglagen, die eine optimale Reife der Trauben begünstigen.

15 Betriebe füllen Wein in Flaschen und vermarkten ihn selbst. Der Winzerkeller ist der mit Abstand größte Betrieb, er verarbeitet die Trauben von ca. 300 Hektar Weinbaufläche, die von 120 Mitgliedern bewirtschaftet werden.

Die Bio-Ausrichtung ist nicht sehr ausgeprägt. Nur ca. 4 % der Fläche werden biologisch bewirtschaftet.

LUTZMANNSBURG

Mit 71 % höchster Blaufränkisch-Anteil aller Gemeinden. 161 Hektar Weinbaufläche insgesamt; davon 115 Hektar Blaufränkisch und 28 Hektar Zweigelt. 2 (in Worten: zwei) Hektar Weißwein.

Die großen Rotweine von Lutzmannsburg wachsen auf tiefgründigen, schweren Lehmböden mit teils nennenswertem Löss- und Sandanteil und vereinzelt geringen Anteilen von Tonerde und Kalk-
einschlüssen. Die Weingärten sind vom Ort aus nicht zu sehen; sie befinden sich auf dem sonnenverwöhnten Lutzmannsburger Weingebirge auf ca. 230 Metern Seehöhe oberhalb der Ortschaft.

11 Flaschen füllende Betriebe. Weitere 11 Weinbauern liefern die Trauben an die Genossenschaft in Horitschon.

Der Anteil der Bio-Fläche macht 8 % der gesamten Fläche aus, das sind ca. 13 Hektar. (Weingut Moric – Roland Velich; allerdings nicht zertifizert!)

Auszeichnungen

NECKENMARKT

Der Weinbauverein ist stolz auf die vielen und unterschiedlichen Auszeichnungen. Obmann Gerald Wieder: „Neckenmarkt ist die höchstprämierte Rotweingemeinde Österreichs!“ Beispiele aus den letzten Jahren – übermittelt vom Weinbauverein – sollen das unterstreichen:

 Weingut Heribert Bayer
Vinaria Trophy Gold für Cuvée In Signo Leonis 2014; Gault&Millau 19/20 Punkten für In Signo Sagittarii 2008; Falstaff 95 Punkte für Herzblut 2012

Weingut HUFNAGEL
SALON-Sieger 2007; Landessieger-Finalist 2015 und 2017

Weingut Juliane Wieder
Finalist Landesprämierung 2017 mit Cuvée Georg; SALON 2017 mit Blaufränkisch Bodigraben Mittelburgenland DAC Reserve 2015 und Cuvée Georg; Falstaff Rotweinguide 2017 92 Punkte mit Blaufränkisch Hochberg 2014; A la Carte 2017 93 Punkte mit Mittelburgenland DAC Reserve 2011

 Weingut Tesch
Landessieger 2017 mit Blaufränkisch Selection 2013; Falstaff Reserve-Trophy-Sieger 2016 mit Patriot 2012; SALON-Sieger 2014 mit Blaufränkisch DAC Hochberg 2012

Weingut Hundsdorfer
Landessieger 2014; Falstaff Sortensieger 2014; erster 3-fach-Landessieger des Burgenlandes in der Geschichte der Landesprämierung mit Blaufränkisch, Zweigelt und Merlot.

Weingut Lang
Betriebserfolg „Winzer des Jahres“ 2015; Landessieger 2014 und 2015

Weingut Wellanschitz
2014: 4 Sterne im Falstaff Guide für das Weingut; 2015 und 2016: 3. Blaufränkisch-Falstaff-Sortensieger mit Well; 2016: A la Carte Grand-Cru-Sieger mit Blaufränkisch 2015

Winzerkeller Neckenmarkt
Landessieger 2017 mit Blaufränkisch Classic DAC; 10 x Gold bei Landesweinprämierung 2017; DAC-Trophy-Sieger mit Blaufränkisch Himmelsthron 2015; 2. Sieger im SALON Österreich Wein

LUTZMANNSBURG

Es gibt sie, den „Lutschburger Blaufränkisch“ und andere typisch Lutzmannsburger Weine mit individueller Handschrift! Das sagen die Winzer. Und dass sich die Qualität ihrer Weine auch überregional sehen lassen kann, beweisen die Erfolge bei Prämierungen – zuletzt die 15 Gold-Medaillen bei der Burgenländischen Landesweinprämierung 2017.  Hier einige – vom Weinbauverein genannten – Auszeichnungen:

Weinbau Edwin Weber
SALON Österreich Wein; 4 x Gold bei der Landeswein-
prämierung 2017; Landessieger 2013 in der Kategorie
Blaufränkisch Klassik

Rotweingut Prickler
SALON-Sieger; Landessieger; 12 x SALON Österreich Wein und 5 x Gold bei der Landesweinprämierung 2017

Weingut Familie Weber
2 x Falstaff-Sieger; 2 x SALON-Österreich-Wein-Sieger;
Gault&Millau- und A-la-Carte-Sieger; 2 Goldmedaillen Vinalies Internationales Paris; 2 x Prague Wine Champion; 3 x Gold bei der Landesweinprämierung 2017

Weingut Familie Toth
Goldmedaillen in Laibach und bei burgenländischen Prämierungen; Silber bei awc vienna; BOKU-Wein-Sieger 2011; Platz 2 bei der Profil-Prämierung Mittelburgenland DAC 2014 und mehrere Falstaffbewertungen; 2 x Gold bei der Landesweinprämierung 2017

Weinbau Christian Rohrer
Goldmedaille Landesweinprämierung 2017

Weinbau Familie Hans Rohrer
Profil-Prämierung 2015: Platz 2 für Mittelburgenland DAC

Veranstaltungen

NECKENMARKT

Highlight der Veranstaltungen sind Mitte August die Rotweintage mit den Tagen der offenen Kellertür; nach der Weinlese „Sturm und Klang“ bei der Donatuskapelle und rund um den 11. November heißt es „Martini! Gan(s)z anders!“
Die Vinothek im 350 Jahre alten Gewölbekeller ist ganzjährig geöffnet.

Vor 49 Jahren wurde aus der Not heraus eine Winzer­genossenschaft gegründet. Heute zählt diese –
in Winzerkeller Neckenmarkt umbenannte – zu den starken und
erfolgreichen in ganz Österreich. Jährlich werden im Durchschnitt 2,5 Millionen Kilogramm Weintrauben übernommen, angeliefert von den rund 120 Mitgliedern. Im Winzerkeller werden rund 5 % der gesamten Rotweinmenge Österreichs produziert. Ein Großteil des Weines wird „im Hochpreissegment“ im Gebinde verkauft. Seit gut 15 Jahren werden Spitzenweine – auch in Barriquefässern ausgebaut – in Flaschen gefüllt und erfolgreich vermarktet. Die Auszeichnungen (siehe links) können sich sehen lassen.

LUTZMANNSBURG

Die Veranstaltungen spiegeln den Weg des Weines vom Weingarten bis in den Weinkeller wider: Ende Mai gibt es die Weinblüten-Wanderung, Anfang August das Internationale Rotweinerlebnis am Dorfanger und Anfang November laden die Winzer zum Tag der offenen Kellertür. Es gibt die Vinotheksverkostung und den Verkauf im Thermenhotel Vier Jahreszeiten sowie im Saftladen und Weindepot Apfelhof Rohrer.

Vor 50 Jahren wurde in Lutzmannsburg eine Winzergenossenschaft gegründet, vor 21 Jahren wurde diese – aus wirtschaftlichen Gründen – mit der Winzergenossenschaft Horitschon fusioniert – danach erfolgte eine Umbenennung in Vereinte Winzer Blaufränkischland. Derzeit liefern rund 30 Vertragswinzer aus Lutzmannsburg ihre sorgfältig kultivierten und von Hand geernteten Trauben für die Sonberg-Weine, eine eigene Weinlinie der Vereinten Winzer in Horitschon. Die Winzergenossenschaft Lutzmannsburg ist im heutigen Weinhaus Sonnberg aufgegangen.

Wandern im Weinort

NECKENMARKT

Der „Wein-Stein-Weg“ lockt, ein neuer Wanderweg durch die Weingegenden. Ausgehend von der Ortsmitte führt ein 18 km langer Rundwanderweg in die herrlichen Weinrieden. Steine aus dem Neckenmarkter Steinbruch, die mit Infotafeln versehen sind, informieren über die einzelnen Rieden, Rebsorten und das
jeweilige Terroir. An Panoramapunkten schildern zusätzliche Infotafeln lokale Geschichten und beschreiben die Umgebung. Es geht vorbei an Kapellen, Grillplätzen, Biotopen, einem Grenzturm, am „Russenfriedhof“ und an historischen Fundorten wie dem einzigartigen „Kultobjekt von Haschendorf“. Man kann sich verschieden lange Routen zusammenstellen, bei manchen Stücken sind immerhin bis zu 120 Höhenmeter zu überwinden. Streckenweise kann man auf der Originaltrasse der römischen Bernsteinstraße wandern.

Die Weinrieden kennenlernen können Besucher auch auf den gut ausgebauten und beschilderten Radwegen, Pferdefreunden steht für ihre Erkundung das Reitwegenetz hilfreich zur Seite.

LUTZMANNSBURG

Der Naturerlebnisweg Alter Mühlbach lädt zum Spaziergang ein. Es ist ein Rundweg, 6,5 Kilometer lang. Dazu wurde der ehemalige Mühlbach, dessen Wasser einst Antrieb für vier Lodenmühlen war,
in das bestehende Fuß- und Radwegenetz eingebunden. Die neu gestaltete Natur- und Kulturlandschaft am und um den Mühlbach fungiert darüber hinaus auch als Bindeglied zwischen Sonnentherme und Dorf.

Der Wanderer wird auch über die Winzer des Ortes informiert, bei der Station „Unverkennbares Rotweinerlebnis“. Entlang einer Allee mit Weinstelen ranken verschiedene – für die Region typische – Weinreben empor.

Die touristische Seite des Weinortes

NECKENMARKT

In allen Weinbaubetrieben gibt es Führungen und Verkostungen – an den Tagen der offenen Kellertür und nach Vereinbarung. Den Neckenmarkter Wein kennenlernen kann man auch in der Ortsvinothek, im Gasthaus zur Traube sowie in den traditionellen Buschenschenken.

Einen Überblick über die Geschichte der Weinbaugemeinde kann man sich im Fahnenschwinger- und Weinbaumuseum verschaffen. Übersichtlich dargestellt ist darinnen das berühmte Brauchtum des Fahnenschwingens. An die frühen Zeiten der Weinwirtschaft erinnern Geräte, Gegenstände und Arbeitsweise. Außerhalb des Museums ist ein realer Vergleich von „wilden Reben“ und der heutigen Rebstock-Kultur möglich.

Sehenswert ist das noch immer hoch gehaltene Faschingsbrauchtum mit dem Brucktanz und dem Kipferlauswerfen. Highlight des Jahres ist das Fahnenschwingen, abgehalten immer am Sonntag nach Fronleichnam. Dabei wird – von einem ausgewählten Burschen des Ortes – die historische Fahne geschwungen, die den tapferen Neckenmarkter vom Grafen Esterházy geschenkt wurde – als Dank für die Unterstützung bei der Rettung des Schlosses Lackenbach vor rund 400 Jahren.

 

LUTZMANNSBURG

Unabhängig von der Jahreszeit kann man das Rotweinerlebnis auch ganz individuell in der Vinothek, den Gasthöfen, bei den Heurigen und den Lutzmannsburger Winzerfamilien genießen. Beim persönlichen Gespräch über die Weine und ihre Entstehung erfährt man viel Informatives, manch spannendes Detail oder eine besondere Geschichte, die den Weincharakter und die individuelle Handschrift des jeweiligen Winzers unterstreichen.

Oben auf dem Hochplateau gibt es einen Ausichtshügel, der über das Meer von Weinreben hinweg einen traumhaften Rundumblick ermöglicht – zum Günser Gebirge mit dem Geschriebenstein, bis zum Schneeberg, auf das Rosaliagebirge und bis weit in die ungarische Tiefebene hinein. Nächtigungsmöglichkeiten für alle Bedürfnisse und Ansprüche sind hier ausreichend vorhanden, von liebevoll gestalteten Privatzimmern über Frühstückspensionen bis hin zum Campingplatz und zu den 4-Sterne- und All-inclusive-Hotels.

Lutzmannsburg gilt bei Insidern und Gästen als schönster Ort des Bezirkes. Im Ortskern kann man gut erhaltene und sorgfältig renovierte Biedermeier-Fassaden und Arkaden bewundern, von denen noch verhältnismäßig viel gut erhalten sind. Gepflegte Grünanlagen und Parks im Dorf laden zum Verweilen ein.

Worauf die Winzer hier stolz sind

NECKENMARKT

Die Neckenmarkter sind sich bewusst, dass die Gäste ihre Gastfreundschaft und Geselligkeit schätzen. Und sie sind stolz auf die Qualität ihrer Weine und die (siehe Seite 22) Prämierungen und Auszeichnungen. Der „Fahnenschwinger“ ist zum Symbol der Marktgemeinde geworden. Er steht als Willkommensgruß an der Bundesstraße Weppersdorf–Deutschkreutz, prangt als Mosaikbild an der Volksschule, schmückt den Eingang zum neuen Rathaus und tritt als Werbeträger für den Wein in Erscheinung. Und eine über drei Meter hohe Bronzeskulptur des Neckenmarkter Fahnenschwingers begrüßt alle Besucher des Ortes.

Auf Initiative von Betriebsleiter Gerald Wieder vom Winzerkeller Neckenmarkt sind alle Neckenmarkter Winzer übereingekommen, ihre Weine in eine eigens entworfene Flasche zu füllen. Diese neue Flasche ist mit dem Symbol des Neckenmarkter Fahnenschwingers ausgestattet und soll die eindeutige Herkunft und auch die eigene Charakteristik der Weine aus Neckenmarkt verdeutlichen.

Der Fahnenschwinger ist das Symbol in unserem Dorf für Mut, Würde, Einigkeit, Hochachtung und Respekt für unsere Vorfahren, auf das wir sehr stolz sind.

LUTZMANNSBURG

Lutzmannsburger Winzer sind stolz darauf, im Mittelburgenland den höchsten Anteil an alten Reben zu haben; 40 Jahre und älter, bis über 110 Jahre alt sollen sie sein. Weingärten vom Beginn des 20. Jahrhunderts sind noch erhalten und stehen im Ertrag.

Erfreulich wird die gute Ausbildung der JungwinzerGeneration bewertet. Und stolz ist man auf die Weine mit der individuellen Handschrift – es gibt eine große Vielfalt innerhalb des relativ kleinen Weinbauortes, mit unterschiedlichen weinphilosophischen Zugängen, und trotzdem alle auf hohem Niveau. Betriebe sind großteils mit moderner Kellereitechnik ausgestattet – Weinproduktion nach „State of the Art“;
daneben gibt es noch bzw. wieder bewusst sehr traditionell arbeitende Betriebe (heute nennt man das „Naturwein“).

Ausnahmewinzer bekennt sich zu beiden Orten

Foto: Andreas Durst
Foto: Andreas Durst

Neckenmarkt oder Lutzmannsburg? Nicht nur Fakten sprechen für beide Orte. Auch der international erfolgreiche „Ausnahmewinzer“ Roland Velich – ein Seewinkler, der in Neckenmarkt fünf bis acht Hektar bewirtschaften lässt und in Lutzmannsburg einen Betrieb und 14 Hektar Weingärten besitzt – schwört auf beide Orte: „Das sind zwei außergewöhnliche Terroirs. Weinlagen, die nicht unterschiedlicher sein können. Geologisch, klimatisch und historisch. Aber in beiden Orten gibt es uraltes Rebmaterial und grandiose Lagen. Die Weine lassen ihre Herkunft erkennen.“ Neckenmarkt werde noch vom Neusiedler See beeinflusst, Lutzmannsburg sei von einem Hochplateau bestimmt, wo den ganzen Tag die Sonne scheinen kann. Beide hätten nichts mit schweren Lehmböden des Mittelburgenlandes zu tun. „Den Charakter des Lutzmannsburger Weines gibt es kein zweites Mal. Lutzmannsburg ist dem Barolo-Gebiet extrem ähnlich“, analysiert Velich. Und Neckenmarkt? „Neckenmarkt ähnelt dem nördlichen Rhône-Gebiet in Frankreich. Vielleicht können wir einmal sagen, der berühmte Wein ‚Hermitage‘ erinnert an Neckenmarkt.“

Roland Velich rangiert – nach dem US-Weinmagazin „Wine & Spirits“ – unter den 100 Top-Weingütern der Welt. Einer der Hauptgründe sind seine Weine „Blaufränkisch Alte Reben“ aus beiden Orten, online zu kaufen, um die 80 Euro die Flasche. In den beiden Weinbaugemeinden hält sich Velich eher zurück. Das Image beider Orte liegt ihm aber sehr am Herzen: „Die Namen ‚Neckenmarkt‘ und ‚Lutzmannsburg‘ stehen in den besten Restaurants der Welt – auf den Flaschenetiketten – ganz groß geschrieben. Schön, wenn man etwas dazu beiträgt.“

Die Winzer laden ein

Im August besteht die Möglichkeit, die interessante Welt zweier großer Rotweinorte Österreichs zu erleben. Die Weinrieden und die Weingüter, die Weinbauern und die Weine. Also auf nach Neckenmarkt und Lutzmannsburg! Die Winzer warten.