Sabine Gager-Winklhofer: „Mein Spiel mit den Farben ist das Darstellen von Gefühlen auf Leinwand“

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Lebenslauf

Freischaffende Künstlerin; geboren am 25. 11. 1955; lebt und arbeitet in ihrem Bauernhaus in Hammer bei Lockenhaus und auf Schloss Hohenburg in der Steiermark. In zweiter Ehe mit dem Wissenschafter und Physiker Dr. Ernst Winklhofer verheiratet. Eine Tochter; Gloria, aus der Ehe mit Künstlerkollegen Franz Gager.

Anfang der 80er-Jahre mit dem Malen begonnen; Ausstellungen im In- und Ausland. Bekannt geworden durch das Motiv „Verliebte Katzen“, die als Kunstdruckkarten für den Wiener Tierschutzverein, für UNICEF, den WWF usw. veröffentlicht wurden. Ab 1990 „intuitive Malerei“, großformatige Bilder, gemalt mit Öl und Acryl auf Leinen. Abstrakte Landschaften, die im Inneren entstehen, beeinflusst von der Schönheit der Natur. Seit 10 Jahren fotografiert sie „Himmel und Erde“. Es geht ihr nicht um die perfekte Technik, sondern um den „perfekten Augenblick“!

So bin ich
„Zuerst das Positive: Ich achte die Natur, ich begegne ihr mit großer Demut. Ich bin wahrheitsliebend, Falschheit ist mir zuwider. Ich bin meinen Freunden gegenüber zu 100 % loyal. Ich verachte Menschen, die ihre Macht an schwächeren Lebewesen beweisen und demonstrieren müssen. Die negativen Eigenschaften: Ich rede manchmal, bevor ich denke, das sagt eh schon alles!“

Meine Wurzeln
„… sind in Lockenhaus. Meinen Großvater nannte man den „Wildererkönig“. Es mag eigenartig klingen, aber ich bin stolz auf ihn. Er hat nur geschossen, um seine 9-köpfige Familie während der Zwischenkriegszeit zu ernähren – und nicht, um zu töten.

Mein Stolz
„… ist ganz eindeutig meine schöne, intelligente und empathische Tochter Gloria! Sie studiert sehr erfolgreich Medizin und wird heuer sogar in der bekannten Herzklinik Heidelberg famulieren. Sie feiert übrigens am selben Tag Geburtstag wie ich.“

Wofür ich mich begeistern kann
„… für die Schöpfung.“

Mein Lebensmotto und meine Erkenntnis
„Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu!“

Mein Lieblingsspruch
„Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt.“
(Maria von Ebner-Eschenbach)

Meine Pläne
„Jubiläumsausstellung – 35 Jahre – auf Burg Lockenhaus im Mai 2018.“

Meine großen Träume
„Ich habe alles, was ich mir je erträumt habe.“

Meine Wünsche für mein Leben
„… Gesundheit für meine Lieben und für mich und ein zufriedenes, selbstbestimmtes langes Leben.“

Mein Halt
„Mein Ehemann Ernst Winklhofer.“

Meine Zweifel
„Zweifel habe ich nicht, aber viele Ängste, die sich hauptsächlich um das Wohl meiner Familie drehen.“

Wofür ich mich interessiere
„… für die Anthroposophie von Rudolf Steiner und für die Biografien von herausragenden Menschen.“

Mein Fluchtort
„… das ist der Wald meiner Heimat; den durchstreife ich am liebsten mit meinem Hund oder mit meinem Pferd. Leider geht es fast nie mit beiden Tieren gleichzeitig, weil es zu viele Verbote und Einschränkungen in unseren Wäldern gibt und natürlich auch Gefahren, die ich nicht herausfordern will.“

Mein Markenzeichen
„Vielleicht meine dunklen Sonnenbrillen, die ich fast bei jedem Wetter trage? Oder meine etwas exaltierte Art?“

Mein Sonnenschein
„Immer meine aktuellen Tiere; im Moment der English-Setter-Rüde Maxi und die Quarter-Horse-Stute Fini, ein bestausgebildetes Western-Turnierpferd, dem ich im Mittelburgenland eine letzte Heimat biete.“

Mein Lieblingsgetränk
„Wasser und Wein – getrennt, nicht vermischt.“

Mein Talisman
„Habe ich nicht, aber ich bin sehr gläubig – nicht zu verwechseln mit religiös.“

Meine Hobbys
„Lesen! Gutes Essen, Gespräche mit Freunden und Tango Argentino tanzen mit meinem Mann.“

Mein Ausgleich
„Ich muss mich immer bewegen, ich gehe viel, im Sommer schwimme ich oft, und gelegentlich gehe ich reiten.“

Mein Lieblingsort
„Mein Bauernhaus in Hammer und
auf Schloss Hohenburg,
acht Kilometer südlich von
Voitsberg in der Weststeiermark.“

Mein liebster Urlaubsort 
„… keinen bestimmten. Überall, wo es noch unberührte Natur gibt, z. B. an einem naturbelassenen See oder an einem leeren Strand. Hin und wieder mache ich Städtereisen, wo ich dann stundenlang umherlaufe, um alles „aufzusaugen“. Eine meiner liebsten Städte ist Amsterdam, seit ich vor 40 Jahren das erste Mal dort war.“