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Die Herb­st- und Win­tertage haben eine ganz eigene Fasz­i­na­tion, wenn der Nebel sich mit den bun­ten Blät­tern ver­mis­cht und man es sich schon am Nach­mit­tag, wenn es draußen dunkel ist, in der war­men Stube gemütlich macht. Der Kör­p­er allerd­ings ver­langt nach Sonne, die in diesen Jahreszeit­en oft nur spär­lich zu find­en ist. Daher sollte man ger­ade jet­zt auf eine aus­re­ichende Ver­sorgung mit dem „Son­nen­vi­t­a­min“ D achten.

Schüler oder Beruf­stätige ken­nen das: Mit dem Beginn der Win­terzeit ist es schwierig, ein paar Son­nen­strahlen zu erwis­chen. Ver­lässt man das Haus ist es noch dunkel, kommt man heim, auch meis­tens schon wieder. Dazwis­chen sitzt man in Räu­men mit kün­stlichem Licht, in denen man das Son­nen­licht nur durchs Fen­ster sieht. Das reicht allerd­ings nicht, denn die Son­nen­strahlen sor­gen nicht nur für gute Stim­mung, son­dern sind auch essen­ziell für die Bil­dung des wichti­gen Vit­a­min D.

Der Schlüs­sel unser­er Gesundheit

Vit­a­min D ist sozusagen der Schlüs­sel zu unser­er Gesund­heit, ist es doch an ein­er Vielzahl an Vorgän­gen in den men­schlichen Kör­perzellen beteiligt. In erster Lin­ie hat es einen pos­i­tiv­en Ein­fluss auf das ger­ade jet­zt so viel zitierte Immun­sys­tem und eine erhöhte Zufuhr kann zudem das Grip­perisiko senken. Eine aus­re­ichende Ver­sorgung mit Vit­a­min D ist aber auch wichtig für die Erhal­tung der Muskel­funk­tion und sta­bil­er Knochen. Außer­dem schützt es die Zellen vor oxida­tivem Stress. 

Schutzschild für Hirn und Herz

Eine weit­ere wichtige Auf­gabe des D‑Vitamins, das eigentlich zu den Hor­mo­nen gezählt wird, bet­rifft das Hirn. Stu­di­en leg­en nahe, dass eine hohe Konzen­tra­tion im Blut mit ein­er Reduk­tion des Parkin­son-Risikos in Zusam­men­hang ste­ht. Eine zu niedrige Konzen­tra­tion ste­ht dage­gen in Verbindung mit ein­er Anfäl­ligkeit für Depres­sio­nen und dem Risiko für eine Abnahme der geisti­gen Fähigkeit­en. Auch das Herz braucht eine aus­re­ichende Zufuhr von Vit­a­min D, um den Blutzuck­er­spiegel zu senken und vor Herz­erkrankun­gen schützen zu können. 

Man­gel erkennen … 

Unser Lebensstil trägt dazu bei, dass ger­ade in der Win­terzeit ein Man­gel an Vit­a­min D weit ver­bre­it­et ist. Wer sich häu­fig in geschlosse­nen Räu­men oder Autos befind­et, wer sich veg­e­tarisch ernährt, schwanger ist oder über
50 Jahre alt ist, der ist dem
Risiko aus­ge­set­zt, zu wenig Vit­a­min D aufzunehmen. Weit­ere erschw­erende Fak­toren sind Übergewicht, häu­figer Alko­holkon­sum oder die Ein­nahme bes­timmter Medikamente.

 … und verhindern.

Ein bewusster Spazier­gang an einem schö­nen son­ni­gen Herb­st- oder Win­tertag kann helfen, wird alleine aber nicht aus­re­ichen. Einen Teil des
Vit­a­min-D-Bedarfs (5 bis 20 Prozent) kann man auch durch die Ernährung abdeck­en. Wahre Vit­a­min-D-Bomben sind (fette) Fis­che, Innereien und Eier, in gerin­gerem Aus­maß find­et es sich auch in Milchprodukten.

Starke Helfer 

Ob die Ein­nahme von Vit­a­min D‑Präparaten notwendig ist, kann Ihr Arzt mit Hil­fe ein­er Bes­tim­mung des Vit­a­min D‑Spiegels im Blut fest­stellen. Sich mit aus­re­ichend Vit­a­min D zu ver­sor­gen ist also nicht so ein­fach. Daher ste­hen diverse Prä­parate zur Ver­fü­gung, die gezielt dabei helfen, den Man­gel auszugleichen.

Ihr Apothek­er berät Sie gerne, wie Sie sich aus­re­ichend mit D‑Vitaminen versorgen!

Apotheke Ober­pul­len­dorf
Mag. Alfred Szczepan­s­ki
Schloss­platz 1, 7350 Oberpullendorf

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