Foto : Hruby

Der junge Bad Erlach­er Domenik Eck­er ist vom Fliegen begeis­tert – und das schon seit bald 10 Jahren. Bere­its mit sechs Jahren begann er Flugzeug­mod­elle zu sam­meln und selb­st ein­fache Mod­elle zu bauen, zunächst aus Lego-Steinen, später mit Lego-Technik.

Mit­tler­weile ist seine Flugzeug-Samm­lung auf 60 Mod­elle angewach­sen, und natür­lich wird fleißig weit­er gesam­melt. Seinen ursprünglichen Beruf­swun­sch – Pilot oder Flugzeugtech­niker – kon­nte er sich bis jet­zt nicht erfüllen, aber was nicht ist, kann ja noch wer­den, denn Domenik ist erst 16 Jahre alt. Der Lehrling aus Bad Erlach genießt jeden Flug ganz beson­ders; meist ver­reist er mit seinen Eltern, und da ste­ht natür­lich auch das Fliegen in ver­schiedene Urlaub­s­des­ti­na­tio­nen auf dem Programm.

Selb­stver­ständlich hat er auch schon den Flughafen in Schwechat mehrfach besucht und an Führun­gen teilgenom­men. Im Som­mer baut er gerne Flughäfen mit ihren Start- und Lan­de­bah­nen nach – und das großflächig im Garten. 

Neben seinen Flugzeug­mod­ellen sam­melt Domenik Eck­er seit rund 10 Jahren Fah­nen. Zurzeit besitzt er 30 Exem­plare. Viele Fre­unde und Bekan­nte wis­sen um das Steck­enpferd des Lehrlings und brin­gen große und kleine Fah­nen als Sou­venirs von diversen Reisen mit. 

Und was fasziniert den jun­gen Mann da so beson­ders? „Fah­nen haben immer eine tie-
fere Bedeu­tung, und da ganz beson­ders ihre Far­ben und die Sym­bole, die sich auf den Fah­nen befind­en, wie zum Beispiel der Union Jack oder die stars and stripes. Über Fah­nen kann man sehr viel über fremde Län­der erfahren.“

Beson­ders begehrt sind Fah­nen aus exo­tis­chen Län­dern, so besitzt er Fah­nen aus Dubai, Aus­tralien, Namib­ia, Kenia oder Brasilien. Auch eine schot­tis­che Fahne find­et sich in sein­er Samm­lung. Mith­il­fe der Fah­nen kann der junge Samm­ler auch seine Geografie-Ken­nt­nisse immer wieder auf­frischen, denn natür­lich wer­den die Län­der der dazuge­höri­gen Fah­nen gle­ich auf dem Globus gesucht.

Und was das Fliegen anbe­langt, ist für Domenik Eck­er noch alles offen, wer weiß, vielle­icht ist es den jun­gen Mann ein­mal möglich, einen Flugschein zu machen – auch große Flieger haben bekan­ntlich klein angefangen.

Foto: Egerer