Von links: Markus Leitner (Umweltbundesamt), Lisa Humer (Klimafonds), KLAR!-Manager Rainer Leitner, Regionsobfrau Michaela Walla, Sektionschef Jürgen Schneider (BMLUK), Peter Obricht (Land NÖ) und Bad Schönaus Bgm. Feri Schwarz bei der KLAR!-Fachtagung im Sconarium von Bad Schönau / Foto: Regionsbüro

Aus 60 KLAR!-Regionen Österreichs kamen Vertreter nach Bad Schönau, um im Rahmen der KLAR-Fachtagung „Vom Risiko zur Resilienz“ über erfolgreiche Aktivitäten im Rahmen der Klimawandel-Anpassung zu sprechen.

Welche Strategien haben sich als wirksam erwiesen und was braucht es, um wirkungsvoll auf die Auswirkungen des Klimawandels zu reagieren? Diesen Fragen ging man im Rahmen der Fachtagung der Klimawandelanpassungs-Modellregionen (KLAR) Mitte November im Sconarium von Bad Schönau nach. Organisiert von der KLAR-Region Bucklige Welt-Wechselland, kamen rund 80 Vertreter aus 60 KLAR-Regionen vom Burgenland bis aus Vorarlberg, um sich mit Experten auszutauschen und praxisnahe Lösungen im Klimarisikomanagement aufzuzeigen. Stefan Obermaißer (Land NÖ) sprach etwa über die Erkenntnisse nach dem Hochwasser im September 2024. Hans Starl von der KAWUMMS Naturgefahrenmanagement GmbH gab Tipps, wie sich Regionen besser auf Extremwetterereignisse vorbereiten können, und Josef Huber (Bezirksfeuerwehrkommandant Neunkirchen) berichtete über Erfahrungen und Lehren aus dem Waldbrand in Hirschwang.

Am Programm der zweitägigen Veranstaltung standen aber auch ein konkretes Planspiel einer Hochwasserkatastrophe und die Besichtigung eines KLAR-Erfolgsmodells. Gemeinsam mit KLAR-Manager Rainer Leitner wurden die Kleinrückhaltebecken der Gemeinden Aspang Markt und Krumbach besichtigt. Zum gemütlichen Ausklang am ersten Abend ging es zur gemeinsamen Fakelwanderung und im Anschluss gab es Musik einer Jazzband mit Musikern aus dem Regionsbüro.