Von links: Regionsobfrau Michaela Walla, LH-Stv. Stephan Pernkopf und Leader-Manager Florian Kerschbaumer beim Vernetzungstreffen in Langenlois / Foto: NLK Burchard
Wie läuft es in den Leader-Regionen und wie wird es nach dem Ende der aktuellen Förderperiode 2027 weitergehen? Dieser Frage ging man Mitte November in der Gartenbauschule in Langenlois nach. Mit dabei waren Vertreter aus allen NÖ Leader-Regionen, auch aus der Region Bucklige Welt-Wechselland.
Auf EU-Ebene wird derzeit heftig um das künftige Budget gerungen. Hauptthema ist dabei, wie viele Fördermittel für die Landwirtschaft zur Verfügung gestellt werden, immerhin der größte Fördertopf auf europäischer Ebene. Zuletzt hat sich das EU-Parlament gegen von der Kommission vorgesehene Agrar-Einschnitte zur Wehr gesetzt – mit (Teil-)Erfolg.
Diese Diskussionen können in Zukunft unmittelbare Auswirkungen auf unsere Region haben, denn die Leader-Förderung, mit der schon zahlreiche große Projekte in der Buckligen Welt und dem Wechselland umgesetzt werden konnten, gehört bislang in ebendiesen heftig umstrittenen Agrarbereich. Klar ist: Es ist weniger Geld zum Verteilen da. Die Leader-Förderschiene ist aber eines der wenigen Instrumente für die Regionalentwicklung, das tatsächlich von der Basis aus für wichtige, gemeindeübergreifende Projekte in Sachen Bildung, Wirtschaft, Tourismus, Klimaschutz, Kultur, Infrastruktur und vieles mehr eingesetzt wird. Darum bekannte sich LH-Stv. Stephan Pernkopf beim Treffen der NÖ Leader-Regionen Mitte November in Langenlois auch klar zu den 19 Leader-Regionen.
Neben einem Rück- und Ausblick auf die aktuellen Förderperiode wurde beim Vernetzungstreffen ein vorsichtiger Blick in die Leader-Zukunft nach 2027 geworfen. Land und Regionen stellen sich dabei auch weiterhin klar hinter die bestehenden Leader-Strukturen, nämlich mit einem verantwortlichen Team in den Regionen, das nicht nur bei Projekteinreichungen begleitet, sondern auch selbst Projekte initiiert. Ein wesentlicher Punkt dabei: Die Budgetverantwortung soll auch weiterhin in den jeweiligen Regionen bleiben, damit das Ziel von Leader, wichtige Aktivitäten von der Basis aus umsetzen zu können, auch in Zukunft möglich ist. Für Regionsobfrau Michaela Walla und Leader-Manager Florian Kerschbaumer war das Leader-Treffen ein positives Signal. Die Region Bucklige Welt-Wechselland ist eine der aktivsten Leader-Regionen des Landes.






