Im Rahmen von „Bildung wächst“ erklärten Experten regionalen Pädagogen unter dem Motto „KI verstehen“, worauf es bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz ankommt, deren Nutzen und Risiken / Fotos: Regionsbüro (2)
Künstliche Intelligenz ist längst in den Klassenzimmern angekommen. Welche Gefahren und Chancen die Technologie mit sich bringt und worauf bei der Bewusstseinsbildung der Kinder und Jugendlichen zu achten ist, wurde im Rahmen eines „Bildung wächst“-Workshops mit Pädagogen besprochen.
Im Rahmen der Bildungsinitiative „Bildung wächst“ der Region Bucklige Welt-Wechselland finden heuer insgesamt drei Workshops für Pädagogen zum Thema Künstliche Intelligenz statt. Gestartet wurde im Jänner im Gasthof Pichler in Peters-
baumgarten. Die beiden Experten Julia Hentschel und Markus Katzgraber gaben den interessierten Pädagogen zunächst einen theoretischen Überblick über diese Technologien und darüber, worauf ganz grundsätzlich zu achten ist. Im praktischen Teil fand dann ein reger Austausch statt, wobei auch konkrete Problemstellungen im schulischen Alltag behandelt wurden. Einerseits ging es dabei um hilfreiche Anwendungsmöglichkeiten und die darin lauernden Gefahren. Denn vor allem bei freien Zugängen erklärt man sich damit einverstanden, dass die KI mit eingegebenen Daten lernen darf. Daher haben sensible Daten wie der Schulname oder der Name der Kinder beim Umgang mit der KI, etwa beim Erstellen von Gruppen- oder Arbeitseinteilungen, nichts verloren.
Thematisiert wurde der Einsatz von KI aber auch vonseiten der Schüler, die beispielsweise Hausübungen oder Referate von der Künstlichen Intelligenz erledigen lassen und die am Ende dann nicht so wirklich intelligent sind. Es gebe aber durchaus auch sinnvolle Anwendungsbereiche, die den schulischen Lernalltag bereichern könnten.
Ein wichtiges Thema war der Ethik gewidmet. Die Experten warnten eindringlich, den Einfluss der KI auf Kinder und Jugendliche zu unterschätzen. Daher brauche es Bewusstseinsbildung, etwa im Rahmen des Medienkompetenz-Unterrichts, damit Schüler Künstliche Intelligenz nicht mit echten Freundschaften im echten Leben verwechseln.

Von links: Bettina Rigler vom Regionsbüro mit den Experten Markus Katzgraber und Julia Hentschel






