Mit ihrem Foto von der Holzbauer-Kapelle in Krumbach holte sich Barbara Eidler-Ster den zweiten Platz beim Fotowettbewerb
Fotos: Eidler-Ster, Rehberger
Mit ihrem Bild der Holzbauer-Kapelle in Königsegg (Krumbach) holte sich Barbara Eidler-Ster den zweiten Platz beim „Bote“-Fotowettbewerb 2025. Auf Lokalaugenschein an einem ganz besonderen Platz mit Aussicht.
Die besondere Lichtstimmung, aber auch der Ausblick auf die umliegenden Hügel waren es, die die Jury von dem Bild der Krumbacherin Barbara Eidler-Ster überzeugten. Beim Fotowettbewerb 2025 der Arche Guntrams waren in der „Bote“-Kategorie Marterl, Kapellen und Bildstöcke in der Region Bucklige Welt-Wechselland gesucht und Eidler-Ster schickte dazu sozusagen eine Maßanfertigung ein. Nachdem sie unseren Aufruf gelesen hatte, machte sie sich auf den Weg zu einem ganz besonderen Platz, nur eine kurze Strecke vom regen Treiben in der Marktgemeinde entfernt und doch so ruhig, entspannend und mit atemberaubendem Blick auf die umliegende Hügellandschaft. Das war es auch, was Barbara Eidler-Ster in ihrem Foto eingefangen hat. Sie arbeitet als selbstständige Fotografin, allerdings spezialisiert auf Food-Fotografie und daher meist im Studio im Einsatz. „Ich bin aber sehr gerne in der Natur unterwegs, denn hier finde ich nicht nur Ruhe und Erholung, sondern auch immer wieder natürliche Requisiten für meine Arbeit, zum Beispiel Bockerl oder Ähnliches“, so die Fotografin.
Blick für Besonderheiten
Obgleich die Landschaftsfotografie nicht ihr Schwerpunkt ist, hat sie mit der Kapelle einen besonderen Moment eingefangen. Auch wenn sie mit ihrem Mann gemeinsam auf Abenteuerurlaub unterwegs ist, darf die Kamera meist nicht fehlen. Dabei hat sich diese Leidenschaft fürs Fotografieren erst allmählich entwickelt. Zunächst war Eidler-Ster als Grafikdesignerin im Einsatz, machte erst später eine fotografische Ausbildung und sammelte Praxiserfahrung. Fasziniert ist sie dabei von besonderen Lichtstimmungen, geometrischen Formen und vom Finden von Besonderheiten, dem „Spektakulären im Unspektakulären“, so die Preisträgerin.







