Vor knapp 20 Jahren startete Eddi Kroll mit „Schilling für Shilling“ sein Hilfsprojekt für Kenia. Unterstützung kommt auch aus der Buckligen Welt: Susanne und Franz Heissenberger besuchten nicht nur ihr Patenkind, sondern hatten auch Geld- und Sachspenden mit im Gepäck
Fotos: Heissenberger (2)
Heuer im Herbst waren Susanne und Franz Heissenberger erneut in Kenia unterwegs. Allerdings nicht nur für Erholung und Safari, sondern um ein Herzensprojekt zu unterstützen. Mit zahlreichen Spenden aus der Buckligen Welt besuchten sie Maji Moto, um gemeinsam mit „Shilling für Shilling“-Gründer Eddi Kroll die Hilfsgüter zu verteilen.
Im Jänner 2006 entging Eddi Kroll nur knapp dem Tod, als er, unterwegs mit Freunden in Kenia, auf einem gemieteten Fischerboot kenterte und beinahe ertrank. Nur durch das beherzte Eingreifen eines Kenianers konnten sie gerettet werden. Für Kroll der Moment, an dem er sein Hilfsprojekt „Schilling für Shilling“ (Anm.: Die Währung vor Ort heißt Kenia-Shilling) ins Leben rief. Zahlreiche Projekte wurden seither umgesetzt – das Herzstück befindet sich in Maji Moto, wo unter anderem eine Schule gebaut wurde. Auf das Engagement wurden auch Susanne und Franz Heissenberger aus Grimmenstein aufmerksam. Mehrmals waren sie bereits vor Ort, zuletzt heuer im Herbst. Dabei besuchten sie nicht nur ihr Patenkind, sondern überbrachten auch Sach- und Geldspenden aus der Region Bucklige Welt-Wechselland. Denn die beiden sind sehr aktiv mit den Grimmensteiner Pensionisten unterwegs und machen dabei auch immer wieder auf ihr Herzensprojekt in Kenia aufmerksam. Erstmals konnten sie heuer dabei sein, als Eddi Kroll die Hilfsgüter verteilte. Sie reisten selbst mit 112 Kilo Gepäck an sowie mit Geldspenden, etwa von der Katholischen Frauenbewegung aus Zöbern, die den Verein mit 400 Euro unterstützt hat. Die Heissenbergers zeigten sich tief beeindruckt von der Freude und Begeisterung der Kinder und Familien vor Ort. Rund 700 Kinder besuchen die „Schilling für Shilling“-Schule und für jedes gab es ein kleines Geschenk. An viele konnten dank der Spenden der „Pateneltern“ auch Schulrucksäcke, gefüllt mit Stiften, Heften, Spielzeug und Süßigkeiten, übergeben werden. Und die Grimmensteiner hatten die Möglichkeit, ihr Patenkind persönlich kennenzulernen.
Alle Infos zum Projekt und Spendenmöglichkeit unter schfsh.wordpress.com







