Gesundheit Thermenregion-GF Silvia Bodi, LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam, Landesrat Anton Kasser und Pflegedirektorin Christa Grosz
Foto: NLK Filzwieser

Erste Schritte zu einer engeren Zusammenarbeit wurden bereits vor einigen Jahren gesetzt – nun ist es fix. Die Universitätskliniken Wiener Neustadt und Hochegg wachsen zusammen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden die Maßnahmen zur Vernetzung der Klinikstandorte Wiener Neustadt und Hochegg vorgestellt. Die Kliniken arbeiten bereits seit mehreren Jahren eng zusammen: sowohl in der medizinischen Versorgung und in der Verwaltung als auch auf höchster Ebene. Die Kollegiale Führung im Universitätsklinikum Hochegg ist mit der Pflege- und der Kaufmännischen Direktion bereits identisch mit jener des UK Wiener Neustadt. Die stärkere Vernetzung ab dem heurigen Jahr hat das Ziel, Doppelstrukturen abzubauen, administrative Prozesse zu vereinfachen, Personal und Ressourcen einheitlich steuern zu können, aber auch mehr Transparenz in Budgetierung und Abrechnung zu schaffen sowie die fachliche Zusammenarbeit zu stärken, so die Kaufmännische Direktion.

„Mit der Bildung des Universitätsklinikums Wiener Neustadt-Hochegg werden die Kompetenzen beider Häuser gezielt aufeinander abgestimmt. Durch klar definierte medizinische Profile und abgestimmte Behandlungspfade entsteht ein nahtloses Leistungsangebot – von der Akutversorgung bis zur spezialisierten Nachbetreuung“, so Silvia Bodi, GF der Gesundheit Thermenregion.

Neurologie als Leuchtturmprojekt

Zentraler Bestandteil des Mehrstandortklinik-Projektes ist die Zusammenführung der neurologischen Abteilungen. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Ausbildungsangebote und gezielte Personalentwicklung, um die medizinische Qualität wie auch die organisatorische Effizienz zu verbessern. Der Standort Hochegg soll gestärkt werden – mit Spezialisierung und eigenem medizinischen Profil.