Im Gasthaus Pichler in Petersbaumgarten hat sich die regionale Arbeitsgruppe formiert, die im Rahmen des Europa-Klimawandelanpassungsprojekts GRACE die Aktivitäten in der Region begleitet / Foto: Regionsbüro
Um auf die Auswirkungen, verursacht durch den Klimawandel, effiziente Antworten zu finden, wurde das EU-Projekt GRACE ins Leben gerufen. Die Region Bucklige Welt-Wechselland ist als Vorzeigeregion mit dabei. Dazu wurde nun eine regionale Arbeitsgruppe formiert.
Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GRACE wird wissenschaftlich untersucht, wie man insbesondere in ländlichen Regionen, die besonders gefährdet sind, auf die Auswirkungen des Klimawandels reagieren kann (der „Bote“ berichtete im November). Die Region Bucklige Welt-Wechselland ist als eine von fünf Regionen als Vorzeigebeispiel mit dabei. Denn im Rahmen von KLAR! (Klimawandelanpassungs-Modellregion) ist hier in Sachen Vorsorge bereits viel passiert.Man will aber nicht nur anderen Regionen Europas zeigen, was hier bereits gut funktioniert (Bsp.: Kleinrückhaltebecken), sondern auch von den Erfahrungswerten der anderen profitieren. Was die Region in der Klimawandel-Anpassung so erfolgreich macht, ist aber das Zusammenspiel aller Akteure. Und so wurde nun auch bei der Bildung der GRACE-Arbeitsgruppe in der Region auf möglichst breite Expertise geachtet.
Synergien nutzen
Neben KLAR!-Manager Rainer Leitner und seinem Team aus dem Regionsbüro finden sich unter anderem Vertreter der Landwirtschaft, der Blaulichtorganisationen, der Behörden oder der Wildbach- und Lawinenverbauung in der Arbeitsgruppe, um ihr Expertenwissen einzubringen, sich zu vernetzen und sich mit den anderen europäischen Projektpartnern auszutauschen. Synergien werden aber auch zwischen GRACE und KLAR! entstehen, denn praxistaugliche Erkenntnisse können dann auf regionaler Ebene umgesetzt werden. „Durch diese Synergien der beiden Programme kann sich auch die Region in Sachen Anpassung an den Klimawandel weiterentwickeln“, so Rainer Leitner. Das GRACE-Projekt steht am Anfang und läuft vorerst bis Ende 2029. Währenddessen bleiben in der Region auch die KLAR!- Schwerpunkte wie etwa Kleinrückhaltebecken – alleine heuer sollen sechs neue entstehen –, Waldbrandschutzpläne oder die Obstbaumpflanzaktion erhalten.






