Zivilschutzbeauftragter Martin Grill und Kommandant-Stv. Christian Silhanek der FF Warth informierten die Bevölkerung, welches Vorgehen im Falle eines Hochwassers geplant ist / Foto: Gemeinde Warth
Für viele Bewohner der Gemeinde Warth und ihrer Ortsteile ist das verheerende Hochwasser vor einigen Jahren noch gut in Erinnerung. Viel ist seither passiert, der Bau der Hochwasserschutzmaßnahmen ist in vollem Gange. Nun wurde die Bevölkerung auch über den Sonderkatastrophenschutzplan informiert, der im Ernstfall Klarheit schaffen soll.
In der Gemeinde Warth setzt man auf verschiedenen Ebenen an, damit sich eine Situation wie im Jahr 2018, als das Bundesheer zu Hilfe kam, nicht wiederholt. Geschuldet ist das der besonderen Lage, einerseits mit dem Haßbach und dessen Zubringern, andererseits mit der Pitten, die sich durch die Gemeinde schlängelt. Im Falle von Starkregenereignissen wird diese Idylle leider schnell zum Problem. Ein wichtiger Schritt ist mit der Umsetzung der Hochwasserschutz-Baumaßnahmen derzeit in Umsetzung. Auf der anderen Seite braucht es aber auch ein gemeindeübergreifendes Konzept, wie man im Falle eines Falles entlang der Pitten vorgeht. Dazu wurde vom Wasserverband Pitten im Rahmen einer zweijährigen Planungs- und Entwicklungsphase ein umfassender Sonderkatastrophenschutzplan erstellt und letztes Jahr finalisiert (der „Bote“ berichtete).
Besser geschützt
Dabei wurden unter anderem auch von den Kameraden der FF Warth alle betroffenen Gebäude in Bezug auf ihr Gefährdungspotenzial untersucht, aber auch verschiedene Hochwasser- und Katastrophen-Szenarien durchgespielt. Gemeinsam mit Experten entstand so eine detaillierte Analyse der Auswirkungen eines extremen Hochwassers auf das Siedlungsgebiet. Ziel ist es, durch bestmögliche Planung und Vorbereitung die Bevölkerung zu schützen. Daher fand nun am Gemeindeamt in Warth die Präsentation des Sonderkatastrophenschutzplans statt, damit auch die Bevölkerung über die geplanten Maßnahmen informiert ist und im Ernstfall richtig reagieren kann.






