Die neue Spielgemeinschaft Pittental hat nicht nur die professionelle Förderung des Nachwuchsfußballs zum Ziel, sondern auch die gezielte Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs in der Region / Fotos: Morgenbesser/SPG Pittental (3)
Diesen Sommer wurde in Aspang Eltern, Spielern und Unterstützern die neue Spielgemeinschaft Pittental vorgestellt. Ziel ist es, die rund 500 fußballbegeisterten Kinder und Jugendlichen der Region auf breiter Basis bestmöglich zu fördern.
Im Sommer wurde die SPG Pittental offiziell präsentiert: Sieben Vereine haben sich zusammengetan, um künftig gemeinsam einen Fokus auf die Fußball-Nachwuchsarbeit zu legen. Das Ziel ist klar: Die Fußballregion arbeitet zusammen, damit Kinder und Jugendliche möglichst lange im Jugendbereich aktiv bleiben und auf ihrem jeweiligen spielerischen, körperlichen und sportlichen Niveau Fußball spielen können.
Besonders im Großfeldbereich ab U14 sollen durch die gemeinsame Struktur neue Möglichkeiten entstehen, die für einzelne Vereine nur schwer zu stemmen sind. Gelingen soll das Ganze durch ein 3-Ebenen-Modell – vom ersten Einstieg in den Fußball bis zum Übergang in den Erwachsenenbereich –, das kürzlich Eltern, Spielern, Trainern, Funktionären und Unterstützern vorgestellt wurde.
Förderung auf 3 Ebenen
Auf der ersten Ebene stehen die jüngsten Spieler: Vom Fußballkindergarten bis U9 stehen Freude an Bewegung, Ballgefühl, Koordination, Teamgeist und die Bindung zum eigenen Verein im Vordergrund. Diese Ebene bleibt beim jeweiligen Heimatverein.
In der nächsten Entwicklungsphase (U10 bis U13) arbeiten die Vereine in regionalen Spielgemeinschaften zusammen: die SPG Bucklige Welt-Wechselland mit Zöbern, Mönichkirchen, Grimmenstein, Aspang und dem SV Schauerberg sowie die SPG Scheiblingkirchen-Pitten mit Scheiblingkirchen und Pitten. Dabei sollen bereits erste Trainingsgruppen und Mannschaften je nach Leistung entstehen.

Mit dem Ziel, Jugendlichen möglichst viele passende Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, werden dann ab den Großfeldmannschaften (U14 bis U17) die Kräfte in der SPG Pittental gebündelt, um die jungen Spieler professionell, gut begleitet und nicht zu früh in den Erwachsenenfußball ihrer jeweiligen Stammvereine zu führen. Im Rahmen der Vorstellung der SPG Pittental wurde auch ein Fokus auf den Mädchen- und Frauenfußball der Region gelegt. Die Zusammenarbeit in reinen Mädchenteams sowie bei der Frauenspielgemeinschaft Bucklige Welt soll fortgesetzt und im Rahmen der SPG Pittental weiterentwickelt werden.
Weiterentwicklung auf allen Ebenen
Auch in Sachen Infrastruktur erhofft man sich durch die Zusammenarbeit neue Chancen. Die Spielgemeinschaft kann nicht nur auf ein Trainerpool mit unterschiedlichen Kompetenzen zurückgreifen, wodurch die Spieler ein breiteres Spektrum an sportlichen Inputs erhalten. Auch die verschiedenen Sportanlagen sollen sinnvoll zum Einsatz kommen, um einerseits ausreichend Trainings am Großfeld zu ermöglichen und andererseits Fahrzeiten gering zu halten. Der gemeinsame Weg soll nun laufend evaluiert und bei Bedarf angepasst werden. Ziel ist es, bestmögliche Rahmenbedingungen für die Nachwuchs-Fußballer der Region zu schaffen.

Die Trainerteams der neuen Spielgemeinschaft stehen in gegenseitigem Austausch und sollen im Bedarfsfall auch füreinander einspringen, damit es zu keinen Trainingsausfällen kommt






