Mit Fre­un­den zwei Tage spie­lend und tanzend auf ein­er Burg zu ver­brin­gen war für die Volk­stanzkinder aus Deutschkreutz ein Riesenspaß / Fotos: Pastorek

Lock­en­haus: Volk­stanzen
bei Spiel und Spaß

von | Sep 5, 2018 | Archiv

93 Kinder aus 10 bur­gen­ländis­chen Kinder­volk­stanz­grup­pen waren Mitte August, begleit­et von 27 Betreuern und 8 Tanzref­er­enten, beim zweit­en Kinder­tanzsem­i­nar des Bur­gen­ländis­chen Volk­stanzver­ban­des auf Burg Lock­en­haus mit dabei. Im Mit­telpunkt stand gemein­sam Zeit zu ver­brin­gen, Action zu erleben und die Freude am Tanzen.

„Das Feed­back von den Kindern wie auch den Eltern war im Vor­jahr der­maßen pos­i­tiv, dass klar war, dass dem ersten Kinder­tanzsem­i­nar in der Geschichte des bur­gen­ländis­chen Volk­stanzver­ban­des auf jeden Fall ein zweites fol­gen würde“, erk­lärt Matthias Beck, Obmann des Volk­stanzver­ban­des Bur­gen­land. Dass es heuer über 20 Anmel­dun­gen mehr gab, freut den lei­den­schaftlichen Volk­stänz­er natür­lich sehr und ist für ihn ein Sig­nal, „dass das Kul­turgut des Volk­stanzens ein­fach ein Teil von uns ist, den ich gerne in den Mit­telpunkt unseres alltäglichen Lebens rücke“.

Ungarisch-Work­shop

Ges­tartet wurde das 2‑tägige Event nach Ankun­ft der Kinder aus den Volk­stanz­grup­pen Neusiedl am See, Großhöflein, St. Mar­garethen, Zurn­dorf, Pur­bach, Schützen am Gebirge, Glas­ing, Markt All­hau, Ober­schützen und Deutschkreutz sowie zweier Kinder aus Bay­ern mit einem Work­shop unter der Leitung von Mar­i­anne Seper aus Unter­wart. Sie hat Volk­stanz in Ungarn studiert, ist als Volk­stänz­erin Mit­glied beim Bur­gen­ländisch-Ungarischen Kul­turvere­in und Gym­nasiallehrerin für Geschichte, Ungarisch und Volk­stanz. Gemein­sam mit den Kindern wur­den Unter­schiede zwis­chen öster­re­ichis­chem und ungarischem Brauch­tum, Essen und Volk­stanzbek­lei­dung erar­beit­et, der Csárdás-Grund­schritt erlernt und gespielt.

6 Spiel- und Erlebnisstationen

Nach dem Mit­tagessen im Burgstüberl starteten die 8- bis 15-Jähri­gen in die „Jugend bewegt“-Olympiade. Hufeisen- und Stiefel­w­er­fen, ein Geschick­lichkeitspar­cours, Blas­rohrschießen, Basteln, Wis­senswertes über das Leben der Rit­ter und neue Volk­stänze zu ler­nen machte den Kindern sichtlich großen Spaß.

Abends gab es nach Zauber­er und Siegerehrung eine Fack­el­wan­derung, und danach ließ man diesen ereignis­re­ichen Tag stim­mungsvoll am Lager­feuer mit Plaud­ern, Sin­gen, Spie­len und Tanzen ausklin­gen. Beson­ders begehrt an diesem Abend war der Baumkuchen von Már­ton Ilyés, Obmann-Stel­lvertreter des Bur­gen­ländis­chen Volk­slied­w­erks, der diese ungarische Süßspeise unter Mith­il­fe fleißiger Hände vor Ort zubere­it­ete und wofür die Kinder Schlange standen.

Gemein­sames Tanzen

Der let­zte Pro­gramm­punkt fand erneut bei strahlen­dem Wet­ter statt, als die Volk­stänz­er ihre neu gel­ern­ten Tänze zeigten. „Es war wieder ein tolles und vor allem sehr abwech­slungsre­ich­es Erleb­nis für die Kinder, wo sie auch außer­halb der eige­nen Tanz­gruppe Fre­und­schaften schließen kön­nen“, weiß Judith Grosz, Kinder- und Jugen­dref­er­entin des Volk­stanzver­ban­des Bur­gen­land und Deutschkreutz Tanzleiterin.