Fotos: Rehberg­er (3), Hru­by (2)

Die Mark­t­ge­meinde Pit­ten ist für das Fes­t­jahr 2019 bestens gerüstet – Anfang Jän­ner wurde das neue Pit­ten­er Region­s­mu­se­um PIZ 1000 – Zeit­spuren im Land der 1.000 Hügel feier­lich eröffnet.

Zu der Eröff­nung fan­den sich sehr viele Fest­gäste im Gasthof Man­hal­ter in Pit­ten ein – allen voran der Präsi­dent des NÖ Land­tags Karl Wil­f­ing in Vertre­tung von LH Johan­na Mikl-Leit­ner.

Die Fes­tre­den hiel­ten unter anderem Ulrike Vitovec vom Muse­ums­man­age­ment NÖ, Bürg­er­meis­ter Hel­mut Berg­er und Karl Wilfing. 

Im Rah­men des Fes­tak­tes stellte Kura­torin Elfriede Oswald das Muse­um und dessen Inhalte vor. Sie betonte, dass sie sehr stolz darauf sei, nach ein­er drei­jähri­gen Vor­bere­itungszeit das Muse­um PIZ 1000 der Öffentlichkeit präsen­tieren zu kön­nen. Für ihr langjähriges Engage­ment in Sachen his­torische Ver­mit­tlung in ihrer Heimat­ge­meinde, früher im Muse­ums- und Bil­dungsvere­in, heute als Muse­um­sku­ra­torin, erhielt Oswald im Rah­men des Fes­tak­ts die Gold­ene Ehren­nadel der Gemeinde Pit­ten durch Bürg­er­meis­ter Berg­er überreicht.

Das Durch­schnei­den des Eröff­nungs­ban­des erfol­gte direkt beim Muse­um­sein­gang durch die Ehrengäste. Bei den Eröff­nungs­feier­lichkeit­en fan­den sich sehr viele Per­sön­lichkeit­en aus den Nach­barge­mein­den und der gesamten Region in Pit­ten ein. Zudem kon­nten die Ver­anstal­ter zahlre­iche Wis­senschafter begrüßen, die bei der Gestal­tung des Muse­ums mit Rat, Tat und Fach­wis­sen zur Seite standen.

Im Anschluss an die Eröff­nung erfol­gte ein Rundgang durch die Muse­um­sräum­lichkeit­en. Kura­torin Elfriede Oswald wurde dabei von den Kul­turver­mit­tler des Muse­ums unter­stützt, denn das Inter­esse der vie­len Ehrengäste war äußerst groß.

Tag der offe­nen Tür

Tags darauf lud die Mark­t­ge­meinde Pit­ten zum großen Tag der offe­nen Tür in das neu eröffnete Muse­um PIZ 1000.

 Sehr viele inter­essierte Besuch­er fan­den sich an diesem Tag in den Muse­um­sräum­lichkeit­en ein und nützten die Gele­gen­heit zu einem aus­giebi­gen Muse­um­srundgang. Unter­stützt wur­den die Gäste des Muse­ums von den speziell aus­ge­bilde­ten Kulturvermittlern.

Das Muse­um ist auf 300 m2 unterge­bracht und lädt zu ein­er Zeitreise durch 3.500 Jahre Ver­gan­gen­heit ein. Das Muse­um ver­mit­telt ein beson­deres Geschicht­ser­leb­nis und gibt inter­es­sante Ein­blicke in ereignis­re­iche und wech­selvolle Zeit­en. Der Weg führt dabei von wertvollen Fun­den aus der mit­tleren Bronzezeit, dem Span­nungs­feld von Geolo­gie und Besied­lung, römis­chen Spuren über die Ereignisse im Mit­te­lal­ter bis hin zur Indus­triegeschichte mit Papier­erzeu­gung und Bergbau.

Ein eigen­er Raum ist dem Wirken des Malers Pro­fes­sor Sepp Buch­n­er gewid­met. Hier wer­den zahlre­iche Werke des bekan­nten Malers präsen­tiert, eben­so wie sein Wirken als Por­trait­maler für die Fürsten­fam­i­lie von Liecht­en­stein und als Brief­marken­stech­er. Die Prunk­stücke des Muse­ums sind mit Sicher­heit orig­i­nale Grab­funde aus der Mit­tel­bronzezeit und der berühmte Pit­ten­er Corvinusbecher.

Fes­t­jahr 2019

869 ist für die Mark­t­ge­meinde Pit­ten ein beson­deres Jahr – in ein­er Schenkung­surkunde wird der Ort zum ersten Mal urkundlich erwäh­nt. Der Ort bege­ht daher 2019 das 1.150-Jahre-Jubiläum und wird für Besuch­er ein abwech­slungsre­ich­es Fest­pro­gramm anbi­eten. Und natür­lich wird sich Pit­ten an der NÖ Lan­desausstel­lung 2019 beteiligen.