Maria Klein­rath mit ihrem Buch „Wie ein Regen­bo­gen“ / Foto: Rehberger

„Wie ein Regen­bo­gen“ lautet der Titel von Maria Klein­raths mit­tler­weile viertem Buch. Darin zu find­en sind Gedichte und Geschicht­en aus ihrer Heimat. Ihrer Lei­den­schaft für das Schreiben kon­nte die Bromberg­erin erst in der Pen­sion so richtig nachge­hen. Dafür jet­zt umso intensiver.

Ihr erstes Gedicht hat Maria Klein­rath zum Beruf­ss­chul-Abschluss geschrieben, auch einige Maschk­era-Briefe und Geburt­stags­gedichte. „Um mehr zu schreiben, hat­te ich aber ein­fach keine Zeit. Ich war in unser­er Land­wirtschaft voll mit Arbeit eingedeckt und habe mich um die gesamte Bürokratie geküm­mert“, erin­nert sie sich. Als sie gemein­sam mit ihrem Mann allerd­ings den Hof an einen ihrer Söhne übergeben hat, war plöt­zlich die Zeit da, und sie befasste sich genauer mit dem Schreiben. Zunächst besuchte sie eine Ver­anstal­tung der Lit­er­atur­plat­tform in der Buck­li­gen Welt und blieb einige Zeit dabei. Hier wurde sie auch zur Veröf­fentlichung ihrer Werke motiviert. 2014 erschien ihr erstes Buch „Bauer bin i“. Dem soll­ten bis heute drei weit­ere fol­gen. „Wenn etwas passiert, wenn ich unter­wegs bin und  ich mir Gedanken mache, dann kom­men die Gedichte ein­fach wie von selb­st“, so Klein­rath. Mit­tler­weile hat sie Papi­er und Stift bei ihren Spaziergän­gen mit, um sich ihre Ein­fälle gle­ich notieren zu können.

Gedichte sind aber nicht die einzige Diszi­plin, in der sie schreibt. Nach ihrem zweit­en Buch „Deshalb oder Trotz­dem“ schrieb sie ein Garten­buch, für das sie zwei Jahre lang ihre Garte­nar­beit doku­men­tiert hat.

Die größte Freude hat sie aber mit ihrer jüng­sten Veröf­fentlichung. „Wie ein Regen­bo­gen“ erschien Ende let­zten Jahres und ist das bish­er per­sön­lich­ste Buch mit vie­len Gedicht­en und Geschicht­en aus ihrem Leben. Auch das Cov­er hat eine beson­dere Bedeu­tung. Es zeigt eine kleine Kapelle, die zum Hof gehört und die Maria Klein­rath betreut, seit sie hier lebt. Es ist ihr Platz zum Kraft­tanken, und hier entste­hen auch die einen oder anderen neuen Geschicht­en im Kopf.

Auszüge aus „Wie ein Regen­bo­gen“ liest sie am 16. April um 14.30 Uhr im „Senioren Aktiv“ in Hol­len­thon und am 17. Mai um 14 Uhr im Her­ren­haus in Ternitz.