Von links: Bezirkss­chulin­spek­torin Chris­tine Pol­lak, BFI-NÖ-Bere­ich­slei­t­erin Beruf­s­reifeprü­fung Bar­bara Lorenc, Ali Mahlod­ji und Josef Pür­er von „Bil­dung wächst“ / Foto: BFI NÖ

Im Rah­men von „Bil­dung Wächst“ kam Ali Mahlod­ji, europäis­ch­er Jugend­beauf­tragter und „whatchado“-Gründer, ins Pfar­rheim nach Kirch­schlag. Am Pro­gramm stand nicht nur die Präsen­ta­tion der unter­schiedlich­sten Berufs­bilder, son­dern auch eine Vorstel­lung des BFI-Pro­jek­ts „Lehre mit Matu­ra in der Buck­li­gen Welt“.

Im Zuge der Bil­dungsini­tia­tive „Bil­dung wächst – Bil­dungsplat­tform in der Buck­li­gen Welt – Wech­sel­land“ wurde das vom europäis­chen Jugend­botschafter Ali Mahlod­ji gegrün­dete Pro­jekt whatch­a­do kür­zlich im Pfar­rheim Kirschlag präsentiert. 

Das Pro­jekt whatch­a­do gibt einen Ein­blick auf die unter­schiedlich­sten Berufs­bilder weltweit in Form von Videoin­t­er­views mit den in den jew­eili­gen Branchen täti­gen Per­so­n­en. Ein­fach und kurz erk­lärt kön­nen die Videos auf der whatch­a­do-Web­site abgerufen wer­den. Die Plat­tform soll dabei helfen, den per­fek­ten Job auf­grund per­sön­lich­er Fähigkeit­en und Eigen­schaften zu find­en und die Fülle an unter­schiedlich­sten Berufen ken­nen­zuler­nen. Die Vision dahin­ter: Jed­er soll den Beruf find­en, der am besten zu einem passt. Über 7.000 Men­schen wur­den dazu in ihren jew­eili­gen Jobs inter­viewt, um Jugendliche in ihrer Entschei­dung zu unterstützen. 

Jugend­botschafter

Ali Mahlod­ji ist nicht nur ein­er der Grün­der der öster­re­ichis­chen Plat­tform, son­dern mit­tler­weile auch EU-Jugend­botschafter. Bei seinem Besuch in Kirch­schlag erzählte er nicht nur von seinem beru­flichen Werde­gang, son­dern auch von dem Beruf­sori­en­tierungskonzept „whatch­aSKOOL“. 

Ein Pro­jekt, das bestens zu „Bil­dung wächst“ in der Region passt. Die Bil­dungsini­tia­tive wurde von Päd­a­gogen, Eltern sowie Vertretern der Wirtschaft und der Region entwick­elt und dient zur Förderung ein­er neuen Lernkul­tur. Das Ziel des Bil­dung­spro­jek­tes ist die Aus­bil­dung selb­st­be­wusster junger Men­schen, die ihre Fähigkeit­en ken­nen und ihr Poten­zial ent­fal­ten kön­nen, um so fit für den Arbeits­markt der Zukun­ft zu sein.

Matu­ra in der Buck­li­gen Welt

Mahlod­ji selb­st brach die HTL ein Jahr vor der Matu­ra ab und holte diese erst in Form ein­er Abend­matu­ra nach. Wie man auch anders zur Reifeprü­fung kommt, zeigten die Vertreter des BFI NÖ mit dem Mod­ell Lehre mit Matu­ra, das im Rah­men der Pro­jek­tvorstel­lung präsen­tiert wurde.

„2019 kann das BFI NÖ auf zehn Jahre Erfahrung und Kom­pe­tenz im Bere­ich Lehre mit Matu­ra zurück­blick­en. Öster­re­ich­weit hat sich seit Beginn die jährliche Teil­nehmerzahl ver­dop­pelt und die Anzahl der Kurse fast ver­dreifacht“, so BFI-NÖ-Geschäfts­führer Peter Beierl. Die Idee dahin­ter: Die Vor­bere­itun­gen auf die Matu­ra find­en da statt, wo sie gebraucht wer­den, etwa in der Buck­li­gen Welt. Die Erfol­gsquote bei den Prü­fungsantrit­ten liegt laut BFI bei über 80 Prozent.