Foto: Mark­t­ge­meinde Schwarzenbach

Die Gemeinde Schwarzen­bach ist für ihr Kel­ten-Fes­ti­val und das archäol­o­gis­che Freilicht­mu­se­um weit über die Region hin­aus bekan­nt. Diesen Umstand nützt man nun, um ein neues touris­tis­ches Großpro­jekt in die Tat umzuset­zen. Herzstück ist der Aus­sicht­sturm, der aus­ge­baut wird.

Derzeit liegt ein umfassendes touris­tis­ches Mar­ket­ingkonzept der Kel­tenge­meinde Schwarzen­bach beim Land NÖ und der Region, um mögliche Förderun­gen abzuk­lären. Geht es nach Bürg­er­meis­ter Bernd Rehberg­er und dem gesamten Gemein­der­at, dann soll in den näch­sten Monat­en ein neuer touris­tis­ch­er Anziehungspunkt in der Region entste­hen. Dieser beste­ht aus drei Säulen. Die erste – alles rund um die Kel­ten-Geschichte der Gemeinde mit dem Freiluft-Muse­um und dem Kel­ten-Fes­ti­val­gelände – beste­ht bere­its. Die zweite Säule bildet der Aus­sicht­sturm. Im heuri­gen Früh­jahr wurde das mod­ernisierte Turm­café präsen­tiert. Neben ein­er Holzter­rasse zu eben­er Erde wurde auch eine Aus­sicht­ster­rasse im ersten Stock errichtet und ein Shop mit regionalen Pro­duk­ten eröffnet. Mit 1. Novem­ber geht das Café in die Win­ter­pause, dann sollen weit­ere Bau­maß­nah­men umge­set­zt wer­den. Eben­falls im ersten Stock soll auf der linken Turm­seite ein Mul­ti­funk­tions-Sem­i­nar­raum sowie ein weit­er­er Raum als Geschäfts­fläche entste­hen. Die Räume wer­den von der Gemeinde tageweise ver­mi­etet und sollen dann für unter­schiedliche Anlässe genutzt wer­den. Die Geschäfts­fläche könne laut dem Bürg­er­meis­ter beispiel­sweise von mobilen Friseuren und anderen Dien­stleis­tern genutzt werden.

Bar­ri­ere­frei und autofrei

Neben dem Turm-Zubau soll dieser kün­ftig auch bar­ri­ere­frei bege­hbar sein, sprich: Es wird – wenn das Pro­jekt finanzier­bar ist – auch einen Lift geben. Darüber hin­aus soll der Auf­gang zur Aus­sicht­splat­tform als Infor­ma­tions­fläche für weit­ere Ange­bote in der Region dienen.

Die dritte Säule des neuen Mar­ket­ingkonzepts schafft schließlich eine Verbindung zwis­chen dem Ort­szen­trum Schwarzen­bachs und dem Kel­ten-Gelände mit dem Aus­sicht­sturm. Hier geht es um das Natur­erleb­nis. Der (aut­ofreie) Auf­gang zum Burg­berg soll attrak­tiv­er gestal­tet und zusät­zlich ein Wan­der­weg in den Ort geschaf­fen wer­den. Los geht der „Brün­del-Wan­der­weg“ (Arbeit­sti­tel) beim Kaufhaus im Ort und er führt über die Brün­del-Kapelle und den Kreuzweg zum Aus­sicht­sturm am Burg­berg. Um die Wan­derung für Besuch­er aller Alters­grup­pen inter­es­sant zu machen, ste­ht dabei nicht nur His­torisches im Fokus, son­dern auch die bere­its vorhan­de­nen Tierge­hege ent­lang des Weges sollen erweit­ert wer­den. Um dies umset­zen zu kön­nen, wer­den noch Gespräche mit den Grun­deigen­tümern geführt.

Lauft alles nach Plan, dann kann das neue Touris­mus-Pro­jekt in Schwarzen­bach mit der Eröff­nung des Turm­cafés am 1. April 2020 präsen­tiert werden.