Foto: Africa Studio/stock.adobe.com

Eine Schü­lerin aus der Region (Name der Redak­tion bekan­nt) hat uns ihre Sicht der Dinge in Sachen „Dis­tance Learn­ing“ beschrieben. Vie­len Dank dafür!

Dis­tance Learn­ing – ein Erfahrungs­bericht

„Schule von zu Hause aus – was bis vor einem Jahr noch als undenkbar galt, ist heute die Real­ität für uns Schüler und Schü­lerin­nen. In der momen­ta­nen Sit­u­a­tion erfol­gt jeglich­er Unter­richt über Online-Plat­tfor­men, Arbeit­saufträge oder in sel­te­nen Fällen auch als Präsen­zun­ter­richt. Betra­chtet man diese aktuellen Gegeben­heit­en jedoch genauer, so wird rasch klar, dass das soge­nan­nte „Dis­tance Learn­ing“ nicht nur Nachteile mit sich bringt.

In der Zeit des ersten Lock­downs war die Ver­wirrung an unseren Schulen sehr groß. Die Nutzung von neuen Lern­plat­tfor­men oder die Schul­stun­den, die in Form von Videokon­feren­zen bzw. Arbeit­saufträ­gen gestal­tet wur­den, stell­ten Her­aus­forderun­gen dar, die es zu über­winden galt. Vor allem die Tat­sache, dass man sich den Lern­stoff zu großen Teilen selb­st beib­rin­gen musste, war für viele ein ern­stzunehmendes Hindernis.

Doch in diesen schwieri­gen Phasen sollte man sich in erster Lin­ie auf die pos­i­tiv­en Aspek­te, die das Dis­tance Learn­ing mit sich gebracht hat, konzen­tri­eren. So lernte man im Laufe der Zeit nicht nur ver­schiedene Unter­richts­for­men sowie Lern­plat­tfor­men ken­nen, son­dern erwarb auch wesentliche Eigen­schaften, die für das spätere Leben in der Beruf­swelt von großem Vorteil sind. Das bein­hal­tet nicht nur Selb­st­ständigkeit oder Ehrgeiz. Auch Fähigkeit­en wie Tea­mar­beit oder Hil­fs­bere­itschaft sind immer wichtiger gewor­den, um schwierige Arbeit­saufträge  oder Prob­leme gemein­sam lösen zu können.

Diese Beson­der­heit­en prä­gen somit nicht mehr nur unseren Schu­lall­t­ag. Auch unser alltäglich­es Leben wird vom Unter­richt über das Inter­net regelmäßig auf den Kopf gestellt. Den­noch soll­ten wir uns auch in den her­aus­fordern­den Zeit­en über die pos­i­tiv­en und schö­nen Dinge dieser Zeit bewusst wer­den und uns vor Augen hal­ten, dass wieder bessere Jahre und Schul­jahre auf uns zukom­men werden.“