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Ger­ade wer im Train­ing oder abseits davon seine Musku­latur beansprucht, sollte auch dafür sor­gen, dass diese geschmei­dig und beweglich bleibt. Deshalb emp­fiehlt es sich, zwei- bis dreimal pro Woche für 20 bis 30 Minuten ein soge­nan­ntes Mobil­ität­strain­ing einzubauen.

Für mich gehört es beispiel­sweise zur täglichen Rou­tine, um die Erhol­ung der Musku­latur zu beschle­u­ni­gen oder etwaige schmerzende Stellen zu behandeln.

Eine Meth­ode in diesem Bere­ich ist das soge­nan­nte Dehnen. Übun­gen hierzu find­en sich für die jew­eilige Muskel­gruppe zur Genüge im Inter­net. Ich empfehle hier, die gewün­scht­en Muskeln jew­eils für 30 Sekun­den zu dehnen, dann kurz loszu­lassen und den Vor­gang dreimal zu wiederholen.

Für mich hat sich auch das soge­nan­nte Faszien­train­ing mit ein­er Mas­sagerolle als sehr effek­tiv erwiesen. Faszien sind ein spezielles Bindegewebe, das die Muskeln umgibt. Ger­ade im Bere­ich der Musku­latur bilden Faszien die Struk­tur, die uns Bewe­gung und Sta­bil­ität ermöglichen. Faszien erfüllen eine wichtige Auf­gabe für Kör­per­wahrnehmung, Gelenksta­bil­ität und Feinko­or­di­na­tion. Übun­gen hierzu sowie zur richti­gen Aus­führung gibt es wiederum in großer Auswahl im Inter­net. Ich empfehle min­destens acht- bis zehn­mal langsam über die Musku­latur zu rollen. Auf etwaigen Schmerzpunk­ten sollte man für kurze Zeit stop­pen, bis der Schmerz nach­lässt. Sicher­lich wird es die ersten Male nicht sehr angenehm sein, aber je öfter man die Übun­gen absolviert, desto geschmei­di­ger wird das Bindegewebe und auch das Rollen wird ein­fach­er. Mas­sagerollen erhält man in jedem gut sortierten Sport­fach­han­del oder im Inter­net. Es ist auf jeden Fall eine kleine Investi­tion, die sich lohnt.