Josef Vollmer (ganz re.) beim Auf­takt mit den Pilot­fir­men, Vertretern der Wirtschaft­skam­mer und der Region im Mobil­itäts­cen­ter in Krum­bach / Foto: Rehberger

Mitte Juni erfol­gte mit 15 Pilot­be­trieben der Startschuss für das Region­spro­jekt Mitar­beit­er­strate­gie Buck­lige Welt. Unter dem Mot­to „Wo wir gemein­sam leben und arbeit­en“ wer­den nun zahlre­iche Maß­nah­men in Sachen Qual­i­fizierung und Mar­ket­ing im Test­be­trieb umgesetzt.

Der virtuelle Cam­pus ste­ht und wird bere­its fleißig befüllt (der „Bote“ berichtete im Feb­ru­ar und im Mai). Nun startet auch der Test­be­trieb mit den 15 Pilot­fir­men aus der Buck­li­gen Welt und dem Wech­sel­land. Dazu wur­den von Ulrike Korn-
theuer neue Mar­ket­ing-Sujets entwick­elt. „Wo wir gemein­sam leben und arbeit­en“ bildet den roten Faden aller Maß­nah­men. Diese reichen von Werbe­ma­te­ri­alien über Socia-Media-Kam­pag­nen bis hin zu fach­lichen Inputs, etwa zum The­ma „richtig rekru­tieren“. Pro­jek­tleit­er und Unternehmens­ber­ater Josef Vollmer begleit­et die Betriebe dabei. „Es geht darum, gemein­sam eine eigene Qual­itäts­marke zu schaf­fen. Anhand dieser Basis wollen wir nun aus­loten, was es braucht, um Unternehmer in der Region bei der Suche und Qual­i­fizierung ihres Per­son­als unter­stützen zu kön­nen“, so Vollmer.

Gelin­gen soll das unter anderem durch die Entwick­lung von Ange­boten, etwa auch am Mobile Cam­pus, wo Fir­men sich und ihre Arbeitss­chw­er­punk­te präsen­tieren kön­nen. Aber auch diverse Schu­lungsange­bote sollen über diese App ein­fach abruf­bar sein. Zusät­zlich wird nun gemein­sam mit den teil­nehmenden Betrieben ein Wertekat­a­log entste­hen, um die Qual­itäts­marke wiederum zu stärken.

Coro­n­abe­d­ingt hat sich der Startschuss verzögert. Die erste Phase des Leader-Pro­jek­ts soll nun bis Mitte 2022 laufen. In der zweit­en Phase sollen sich dann auch alle anderen inter­essierten Betriebe an dem Pro­jekt beteili­gen können.