Katrin Scherz-Kogel­bauer, Katha­ri­na Lin­dau und Thomas Scherz in der Buch­hand­lung Rei­th­mey­er in Neunkirchen
Foto: Scherz-Kogel­bauer GmbH

Mit Jahres­be­ginn 2022 bekommt die Buch­hand­lung Rei­th­mey­er am Neunkirch­n­er Haupt­platz neue Inhab­er: Nachdem Katha­ri­na Lin­dau in Pen­sion geht, wur­den mit Katrin Scherz-Kogel­bauer und Thomas Scherz erfahrene Nach­fol­ger gefun­den, die sich der Bedeu­tung und dem Erhalt regionaler Struk­turen bestens bewusst sind.

Seit über 155 Jahren gibt es sie schon, die Tra­di­tions-Buch­hand­lung Rei­th­mey­er in Neunkirchen. 1865 eröffnet, leit­ete die let­zten 20 Jahre Katha­ri­na Lin­dau die Geschicke des Betriebs. Nun war es allerd­ings Zeit, sich auf die Suche nach kom­pe­ten­ten Nach­fol­gern zu machen, da Lin­dau in Pen­sion gehen möchte. Fündig wurde sie bei der Scherz-Kogel­bauer GmbH mit Sitz in Kirch­schlag (zu der übri­gens auch der „Bote“ gehört). Diese baut mit dem neuen Stan­dort in Neunkirchen das Büch­er-Stand­bein weit­er aus. Neben der Papi­er- und Buch­hand­lung in Kirch­schlag als Stammhaus erwar­ben Katrin Scherz-Kogel­bauer und Thomas Scherz erst im let­zten Jahr die Papi­er- und Buch­hand­lung Rehor in Ter­nitz, nach­dem Rein­gard Rehor in Pen­sion gegan­gen war. „Wir glauben nicht nur an die Unsterblichkeit des Buch­es, son­dern uns ist auch bewusst, wie wichtig der Erhalt klein­er regionaler Struk­turen ist“, so Katrin Scherz-Kogel­bauer. Es ist nicht alltäglich, dass man inner­halb von nur zwei Jahren zwei große Betriebe übern­immt, aber: „Wir steck­en unsere ganze Kraft und unser Herzblut in unsere mit­tler­weile drei Stan­dorte, weil wir davon überzeugt sind, dass dieser regionale, nach­haltige Weg der richtige ist“, so Scherz-Kogel-bauer. Nach­dem sich Katha­ri­na Lin­dau für die mit­tler­weile erfahre­nen Buch­händler als ihre Nach­fol­ger entsch­ieden hat und die Verträge unter Dach und Fach sind, will man es allerd­ings langsam ange­hen. Mit Jahres­be­ginn 2022 übern­immt die Scherz-Kogel­bauer GmbH. Auch an dem guten Ruf als Tra­di­tions-Buch­hand­lung in Neunkirchen will man nicht rüt­teln. So bleibt etwa auch der Name „Rei­th­mey­er“ erhalten.