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Wie so vie­les gibt es auch die Vignet­te mitt­ler­wei­le digi­tal. Wel­che der bei­den For­men bevor­zugt wird, ist haupt­säch­lich Geschmacks­sa­che. Ein paar Unter­schie­de soll­te man jedoch beachten:

Der bedeu­tends­te Unter­schied zur ana­lo­gen Vignet­te zum Kle­ben ist, dass die digi­ta­le Vignet­te nicht mehr an das Fahr­zeug, son­dern an das Kenn­zei­chen gebun­den ist. Das bringt vor allem für Inha­ber von Wech­sel­kenn­zei­chen einen gro­ßen Vor­teil. Die­ser Unter­schied kann jedoch auch zu Nach­tei­len füh­ren, wes­halb man vor dem Kauf gut über­le­gen soll­te, wel­che Vignet­ten­form sich bes­ser für den eige­nen Zweck eignet. 

Ent­schei­det man sich für eine digi­ta­le Vignet­te und kommt es zum Neu­kauf eines KFZ, ist es bei­spiels­wei­se rat­sam, das alte Kenn­zei­chen wei­ter­zu­ver­wen­den. Wird ein neu­es Kenn­zei­chen bean­tragt, kann der Erwerb einer neu­en Vignet­te not­wen­dig wer­den. In eini­gen Fäl­len ist es jedoch mög­lich, einen Antrag zu stel­len, um die digi­ta­le Vignet­te auf ein neu­es Kenn­zei­chen umzuregistrieren:

Mög­lich­keit zur Umre­gis­trie­rung der digi­ta­len Vignet­te bei

  • Umzug:
    Kommt es zu einem Umzug in einen ande­ren poli­ti­schen Bezirk und damit ver­bun­den zu einer Kenn­zei­chen­än­de­rung, ver­liert die Vignet­te ihre Gül­tig­keit, kann jedoch umre­gis­triert werden.
  • Änderung/​Erlöschung des Wunsch­kenn­zei­chens:
    Kommt es zu einer Kenn­zei­chen­än­de­rung da ein bestehen­des Wunsch­kenn­zei­chen erlischt, geän­dert wird oder ein neu­es Wunsch­kenn­zei­chen ange­mel­det wird, ist eben­falls ein Antrag auf Umre­gis­trie­rung nötig.
  • Diebstahl/​Verlust des Kenn­zei­chens:
    Ein Kenn­zei­chen wird neu zuge­wie­sen, weil es zum Ver­lust oder Dieb­stahl des alten Kenn­zei­chens kommt.
  • Diebstahl/​Totalschaden des Fahr­zeu­ges:
    Ein Kenn­zei­chen wird neu aus­ge­stellt, weil das dazu­ge­hö­ri­ge Fahr­zeug gestoh­len wur­de oder einen Total­scha­den erlit­ten hat.

Wich­tig: Eine Umre­gis­trie­rung muss jeden­falls vor der nächs­ten Benüt­zung der Auto­bahn und Schnell­stra­ßen erfol­gen, da ansons­ten eine Stra­fe fäl­lig wird.

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