Fotos: Egerer (6); Grafik: Scherz-Kogelbauer
Heute stellen wir eine gemütliche Winterwanderung auf der Sonnenseite von Kirchberg vor. Wir begegnen dabei nicht nur einer alten Sage, sondern auch dem historischen Kalvarienberg.
Wir parken beim Schwimmbad von Kirchberg, etwas oberhalb des Zentrums, Richtung Kindergarten und Volksschule.
Anfangs folgen wir ein kurzes Stück der Asphaltstraße, doch bald steht linker Hand eine Kapelle und rechts entdecken wir gelbe Wegtafeln. Hier führt ein schmaler Steig am Wasserreservoir vorbei bergauf. Diesem folgen wir und erreichen schon bald wieder die Asphaltstraße, die wir aber links liegen lassen und uns Richtung Schranken wenden. Hier steht eine Holztafel mit der Aufschrift „Waldesruh“. Diesem gemütlichen und naturnahen Pfad folgen wir in den sogenannten „Kirchgraben“ hinein. Rechts unter uns fließt ein Bächlein, beim Bergaufwandern können wir sogar zwei kleine Wasserfälle entdecken. Diese erscheinen vor allem im Winter, wenn sie teilweise gefroren und mit Eiszapfen versehen sind, besonders idyllisch. Schließlich kommen wir an einem Gehöft vorbei und biegen auf der Asphaltstraße zuerst nach links und bei der nächsten Kehre nach rechts hinauf ab. Bald darauf gelangen wir wieder zu einer Rechtskurve. Hier verlassen wir den Forstweg und biegen links auf einen relativ steilen Steig ab.
Flachere Alternativroute
Es gibt aber auch die Möglichkeit, hier weiter zu wandern und der Forststraße zuerst bergauf und dann links um die Kurve zu folgen. Auch hier erreicht man die Wiese und die beiden Wege kommen wieder zusammen.
Wir folgen aber dem steileren Steig links in den Wald hinauf bis zu einem Forstweg, dort führt uns unsere Wanderung wieder nach links einen schmalen Pfad bergauf. Doch nun ist es nicht mehr weit und die paar Höhenmeter sind gleich geschafft. Wir erreichen schon bald die in der Sonne liegende Wiese. Unser Weg führt uns nun weiter nach Norden, bis wir ein ziemlich großes Anwesen erreichen. Hier müssen wir links auf eine Forststraße abbiegen, immer am Zaun entlang, bis wir wieder in den Wald eintauchen.
Nun spazieren wir gemütlich diesen Forstweg entlang, treten aus dem Wald heraus und bevor wir wieder in den Wald hineinkommen, zweigt rechts ein schmaler Weg Richtung Kernstockwarte ab.
Wer möchte, kann diese auch noch besichtigen. Bei Schneelage ist dieser Abstecher aber eher nicht geeignet, da der Steig sehr felsig und oft eisig ist.
Wir bleiben auf der Forststraße und am Anfang des Waldes zweigt links ein schöner Hohlweg Richtung Kalvarienberg ab. Immer der Markierung folgend, marschieren wir talwärts, bis wir schließlich auf Wegtafeln stoßen, die uns links hinunter weisen. Schräg rechts hinauf befindet sich aber schon die letzte Station des Kalvarienberges, den man unbedingt besichtigen sollte. Man kommt quasi von der Hinterseite und folgt dann den Stationen bergab.
Auf der Straße angekommen, können wir nun bei Tisch und Bankerl eine Rast einlegen und den Blick auf Kirchberg genießen. Dann folgen wir nicht der Straße, sondern einem Waldpfad links hinunter. Das ist quasi die schönere Alternative. Schließlich erreichen wir wieder die erste Kehre, bei der wir zuvor rechts zur Waldesruh abgebogen sind. Nun noch den kurzen Aufstiegssteig zurück und schon sind wir wieder bei unserem Fahrzeug.
Insgesamt 5,2 Kilometer und 209 Höhenmeter müssen bewältigt werden – also keine allzu große Anstrengung. Dafür wird man mit tollen Ausblicken und viel Natur belohnt. Eineinhalb Stunden reine Gehzeit müssen veranschlagt werden. Eine Einkehrmöglichkeit gibt es leider keine auf dieser Strecke, aber viele schöne Rastplätze in der Sonne laden zu einem Picknick ein.










