Foto: Rehberger

Im Jahr 1332 war Hochneukirchen schon eine eigene Pfarre. Die romanischen Trichterrundbögen im Untergeschoß des Westturms sind aber schon vor dieser Zeit entstanden. 1726 brannte leider der Ostturm ab, der niemals wiederaufgebaut wurde. Damals wirkte die Kirche eher wie eine Burg. Diese Bauweise ist einmalig in ganz Niederösterreich. Um 1500 wurde sie zur Wehrkirche umgebaut, damals entstand auch das heute noch erhaltene Wehrobergeschoß, welches mit Schießscharten und Spählöchern ausgestattet wurde. Um 1770 erhöhte man den Westturm und versah ihn mit einer barocken Kuppel. Da der Innenraum der kleinen Kirche die Gläubigen nicht mehr fassen konnte, wurde 1982/83 unter Pfarrer Alois Glatzl ein Kirchenzu- und -umbau realisiert.

Im Wehrobergeschoß finden seit 1995, anlässlich der 700-Jahr-Feier der Gemeinde Hochneukirchen, regelmäßig Konzerte namhafter österreichischer und internationaler Künstler statt.