Foto: Egerer

Der Grundbesitzer, in dessen Wald sich die Felsen befinden, heißt Bernd Steiner, der Hausname des Hofes lautet „Almbauer“. Er erzählt uns, dass sich in besagtem Wald einmal ein Gletscher befand und die Felsbrocken Findlinge aus der Eiszeit sind. Sie ragen allerdings wie Eisberge nur zu einem Drittel aus der Erde. Das bestätigt der Landwirt, da er einmal einen ausgraben wollte. Der Untergrund rundherum ist sehr löchrig und unterminiert. Hier finden Wildtiere perfekten Unterschlupf. Durch Verwitterung sind die Steine natürlich mittlerweile kleiner geworden, aber es lohnt sich noch immer, dieses Ausflugsziel zu besuchen. Der kürzeste Weg führt von der Pension Stachl aus zu den Steinen.

Noch ein Kuriosum: Der landwirtschaftliche Betrieb, immerhin seit 1852 in Familienbesitz, liegt auf drei Gemeindegebieten. 

„Das alte Haus steht in Bromberg, der Schweinestall in Hochwolkersdorf und das neue Haus in Walpersbach“, erzählt uns Ulrike Steiner, die Mutter von Bernd. „Früher ist die Straße direkt durch unseren Hof gegangen, die Tore mussten immer offen bleiben.“

Die alte Straße gibt es zwar noch, aber sie wurde in den Achtzigerjahren verlegt. Auch die Quelle des Rosenbrunnbründls befindet sich auf dem Grundstück der Familie. Hier holten sich früher die Einwohner von Rosenbrunn ihr Trinkwasser.