Win­ter­lich­er Spaten­stich (v. li.): Bgm. Feri Schwarz, LAbg. Franz Rennhofer, Vivea-GF Engel­bert Künig, Zum-Land­sknecht-Direk­tor Ger­hard Scher­mann und Baumeis­ter Johannes Gut­stein / Foto: Rehberger

Großbaustelle für die Gesundheit

von | Apr 26, 2018 | Archiv, Wirtschaft

Während auf Bun­de­sebene erst kür­zlich die Reform der Kur präsen­tiert wurde, fiel in Bad Schö­nau der Spaten­stich für ein über­aus ambi­tion­iertes Baupro­jekt: Inner­halb weniger Monate wird das Kurho­tel „Zum Land­sknecht“ kom­plett mod­ernisiert. Über 21 Mil­lio­nen Euro wer­den investiert.

Seit einem Jahr laufen die Pla­nun­gen für dieses Großpro­jekt, damit dann alles klappt: Das 1995 eröffnete Gesund­heit­shotel im Zen­trum von Bad Schö­nau wird kom­plett erneuert und erweit­ert. Am 16. April starteten die ersten Arbeit­en, bis 16. Sep­tem­ber bleibt das „Land­sknecht“ geschlossen. „Von den knapp 100 Mitar­beit­ern wird etwa die Hälfte für zwei bis drei Monate beim AMS gemeldet (mit Wiedere­in­stel­lungs­garantie), alle anderen brauchen ihre Urlaube auf oder helfen in anderen Häusern der Vivea Gesund­heit­sho­tels aus“, so Vivea-Geschäfts­führer Engel­bert Künig. Damit in nur fünf Monat­en alles erneuert wer­den kann, brauchte es einen ambi­tion­ierten Plan. Bis zu 120 Per­so­n­en wer­den gle­ichzeit­ig auf der Baustelle arbeit­en. Etwa 70 Fir­men sind an diesem Pro­jekt beteiligt, rund ein Drit­tel davon aus der Region. 90 Prozent der Aufträge kon­nten an öster­re­ichis­che Betriebe vergeben wer­den. „Unser Ter­min­plan geht nicht über Wochen, son­dern stun­den­weise. Über­all wird gle­ichzeit­ig gear­beit­et“, so Baumeis­ter Johannes Gutstein.

Gesund­heit­s­touris­mus

Holz aus heimis­chen Wäldern, ein neues Farb- und Lichtkonzept, Neugestal­tung des Emp­fangs­bere­ich­es, des Restau­rants, des Fest­saals und sämtlich­er Zim­mer, ein neuer Well­ness­bere­ich und ein beheizter Außen­pool, ein neuer Saun­abere­ich und mod­ern­ste Haustech­nik – das sind nur einige der Eck­dat­en des Umbaus. „Die Buck­lige Welt erfährt damit einen weit­eren Schub im Gesund­heit­s­touris­mus und einen wirtschaftlichen Impuls zur Absicherung der Arbeit­splätze“, so LAbg. Franz Rennhofer.