Die Sanie­rung wird durch den Bur­ger­hal­tungs­ver­ein in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt­ge­mein­de und einem frei­wil­li­gen Hel­fer durch­ge­führt. Ver­ant­wort­lich ist Kas­tel­lan Josef Voll­n­ho­fer (Mit­te), der selbst vie­le Arbei­ten übernimmt./ Foto: Reher­ger

Burg Kirch­schlag: Aus­flug mit Ausstellung

von | Mai 24, 2018 | Archiv, Regi­on

Eigen­heim­be­sit­zer ken­nen das: Eigent­lich gibt es immer etwas zu tun. Erst recht, wenn es sich dabei um ein Gemäu­er han­delt, das hun­der­te Jah­re alt ist. Dem Bur­ger­hal­tungs­ver­ein rund um Kas­tel­lan Josef Voll­n­ho­fer ist es zu ver­dan­ken, dass es heu­te noch eine Burg­rui­ne Kirch­schlag zu besich­ti­gen gibt. In Zusam­men­ar­beit mit der Stadt­ge­mein­de wird lau­fend restau­riert. Im Mai war die Hasl­gra­ben­mau­er zwi­schen dem Pul­ver­turm und der Burg­brü­cke dran. Die gesam­te Mau­er wur­de noch nie saniert, ent­spre­chend auf­wän­dig waren die Arbei­ten, um das Gestein abzu­si­chern bzw. zu erneu­ern und Pflan­zen zu ent­fer­nen. Bis zur Auf­lö­sung der Burg befand sich hier der Obst­gar­ten. In der Wand selbst waren zwei Rei­hen Kano­nen­schar­ten ein­ge­las­sen – ein ech­tes Verteidigungsbollwerk.

Über die Geschich­te der Burg Kirch­schlag, deren Bewoh­ner und die Sanie­rungs­ar­bei­ten der letz­ten Jahr­zehn­te kann man sich in der immer geöff­ne­ten Dau­er­aus­stel­lung in einem der Tür­me im Innen­hof infor­mie­ren. Wer eine Füh­rung möch­te, kann die­se am Stadt­amt (Tel.: 02646/22 13) buchen.