In der Gemein­de Hoch­neu­kir­chen-Gschaidt fin­det man um bei­na­he jede Ecke tol­le Pan­ora­ma-Aus­bli­cke. Die­se haben wohl Karl Lack­ner zu sei­nem Gedicht „Hoa­mat“ inspi­riert, das er uns für unse­re Lieb­lings­platz-Sei­te geschickt hat. Haben auch Sie einen Lieb­lings­platz in der Regi­on, den Sie uns ver­ra­ten wol­len? Schi­cken Sie uns Ihr Bild an redaktion@​scherz-​kogelbauer.​at. / Foto: Franz Zwickl

Dein, mein und euer Lieblingsplatz

von | Mai 24, 2018 | Archiv, Regi­on

Buck­li­ge Welt­rei­sen im Boten aus der Buck­li­gen Welt

„Hoa­mat“ von Karl Lackner

Duart, wo jeder jedn kennt,
und a’ ban Vul­go­na­men nennt,
däis is Hoamat
Wo s’Troad van eignan Ocka kimmt,
die Hitz ban Bocha sicher stimmt,
a däis is Hoamat
Wo d’Kiah no tro­gn a’ Glockn,
da Mocka tuat am Scha­mal hockn.
Wia kunnt däis anderscht sein,
is a’ a’ Stickl Hoa­mat mein.
Wo d’oitn Leit wern griasst,
und a’ Zusam­men­ho­itn gspiast
wo oana fian ondan Zeit hot,
däis heart si an wia Hoamat.
Wo s’Bia hot an schäin weissn Foam,
duart bin i’ gern, so gern dahoam.
Da Herr­gott stimmt ganz sicher ein,
und moant – ba enk mecht i’ gern sein.
Nia hergebn mecht i’ insa Landl
und a’ nit s’feschi Trochtngwandl.
Hoa­m­at­land, wia däis schäin klingt,
und insa Herz zan Hupfn bringt.
So sui es bleibn, ihr liabn Leit,
va heit – bis in die Ewigkeit.