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Pfle­­ge-Tipps bei Käl­te, Wind und Heizungsluft

von | Okt 11, 2018 | Archiv

Nor­ma­ler­wei­se lesen Sie an die­ser Stel­le über die schöns­ten Fle­cken des Mit­tel­bur­gen­lands bei unse­ren Aus­flugs­tipps. Weil die „Botin“ aber eine beson­de­re Aus­ga­be ist, machen wir heu­te eine Aus­nah­me und geben Tipps zur rich­ti­gen Haut­pfle­ge, die uns die Exper­tin­nen aus dem Mit­tel­bur­gen­land ver­ra­ten haben.

Vie­le Fak­to­ren wie tro­cke­ne Luft, Chlor- und Meer­was­ser stra­pa­zier­ten unse­re Haut. Auch die star­ke Son­nen­strah­lung kann unse­re Zel­len schä­di­gen. Ein inter­es­san­ter Fakt: Bei zu viel Son­ne schützt sich unse­re Haut mit einer stär­ke­ren Horn­schicht und wird dicker. Dadurch kann der soge­nann­te „Haut­talg“ nicht mehr so gut abflie­ßen, und dies führt zu Unrein­hei­ten. Doch was nun? Kos­me­ti­ke­rin Bar­ba­ra und Apo­the­ken­mit­ar­bei­te­rin Eli­sa­beth, bei­de aus Ober­pul­len­dorf, wis­sen, was zu tun ist: pfle­gen, pfle­gen und noch­mals pfle­gen. Um die Haut wie­der auf­nah­me­fä­hig zu machen, wird emp­foh­len, ein­mal in der Woche ein Pee­ling zu machen. Die­ses ent­fernt abge­stor­be­ne Haut­zel­len, löst Talg und för­dert die Durch­blu­tung. Doch Ach­tung – kei­ne zu star­ken Pee­lings ver­wen­den, denn die­se kön­nen die Haut ver­let­zen. Im Anschluss ist die Haut bereit für eine pfle­gen­de Mas­ke. Je nach Haut­typ kön­nen die­se feuch­tig­keits­spen­dend, näh­rend oder für unrei­ne Haut sein. Eine Haut­typ­be­stim­mung erleich­tert die Aus­wahl der zu ver­wen­den­den Pro­duk­te. Für die täg­li­che Pfle­ge eig­nen sich schon jetzt Cre­men mit ein wenig mehr Fett­ge­halt, da die­se die Haut vor Käl­te und Aus­trock­nung schüt­zen. Wer zu Pig­ment­fle­cken neigt, soll­te auch im Herbst bzw. Win­ter nicht gänz­lich auf den Son­nen­schutz ver­zich­ten. Ein UV-Schutz mit Fak­tor 30 ist auch jetzt zu emp­feh­len, um die Mela­nin­pro­duk­ti­on, die für die Pig­ment­fle­cken ver­ant­wort­lich ist, gering zu hal­ten. Per­so­nen, die an beson­ders tro­cke­ner Haut lei­den, soll­ten es mit diver­sen Feuch­tig­keits-Seren ver­su­chen, die vor der Creme auf­ge­tra­gen wer­den. Die­ser Inten­siv­kick dringt beson­ders tief ein und wird durch die danach auf­ge­tra­ge­ne Creme in der Haut gehalten.

Pfle­ge und Vitamine

Möch­te man auch von innen etwas für die Haut­pfle­ge machen, kann man dafür eini­ges tun. Ein Vit­amin, das die Zel­len schützt, ist zum Bei­spiel Vit­amin C. Im Nacht­ker­zen­öl ist das Vit­amin F vor­han­den, die­ses wirkt näh­rend für tro­cke­ne Haut und ist zudem ein Anti-Aging-Mit­tel. Es gibt auch Hyaluron­säu­re zum Ein­neh­men, die­se soll zur Erhal­tung der Spann­kraft bei­tra­gen und pols­tert klei­ne Fält­chen auf. Bei unrei­ner Haut hat sich Zink bewährt, es hilft bei der Wund­hei­lung, Neu­ro­der­mi­tis und Akne.

Behält man all die­se Tipps im Kopf, braucht man sich um sei­ne Haut im Herbst und im Win­ter kei­ne Sor­gen mehr zu machen.