Andre­as und Mar­gret Bucheg­ger aus Zöbern / Foto: Buchegger

Mar­ria­ge Encoun­ter: Zeit für Beziehungspflege

von | Nov 22, 2018 | Archiv

Eine gut funk­tio­nie­ren­de Bezie­hung braucht Pfle­ge. Mit­ein­an­der reden, rich­tig zuhö­ren und den ande­ren mit sei­nen Gefüh­len ver­ste­hen, das ist das Ziel von Mar­ria­ge Encoun­ter. Im nächs­ten Früh­jahr fin­det zum zwei­ten Mal ein Erst­wo­chen­en­de für Paa­re in Kirch­schlag statt. Wir spra­chen mit einem Paar, das seit vie­len Jah­ren von der ME-Idee über­zeugt ist.

Mar­gret und Andre­as Bucheg­ger aus Zöbern wur­den von Freun­den ange­spro­chen, ob sie sich anschau­en wol­len, was Mar­ria­ge Encoun­ter für ihre Bezie­hung brin­gen kann. Zunächst waren sie skep­tisch, haben aber irgend­wann doch ent­schie­den, dass ein Wochen­en­de für die Bezie­hungs­pfle­ge einen Ver­such wert ist. „Wir haben gese­hen, dass unse­re Freun­de einen ganz beson­de­ren Umgang mit­ein­an­der pfle­gen, sehr wert­schät­zend und lie­be­voll. Und obwohl wir eine sehr gute und glück­li­che Ehe füh­ren, haben wir uns schließ­lich gedacht, dass wir das auch aus­pro­bie­ren möch­ten“, so Andre­as Bucheg­ger. Bei dem Erst­wo­chen­en­de sind Paa­re ein­ge­la­den, die in einer guten Bezie­hung zuein­an­der ste­hen. Auch wenn ME eine Initia­ti­ve der katho­li­schen Kir­che ist, sind auch unver­hei­ra­te­te Paa­re willkommen.

„Wenn man in sei­ner Bezie­hung eine gute Basis hat, aber noch mehr dar­aus machen möch­te, dann ist ME emp­feh­lens­wert. Was es aller­dings nicht ist, ist eine Ehe­be­ra­tung. Es geht wirk­lich dar­um, in unse­rer hek­ti­schen Zeit in uns selbst hin­ein­zu­h­or­chen und die Gefüh­le von einem selbst und des Part­ners zu ver­ste­hen“, so Margret
Buchegger.

Beglei­tet wer­den die Paa­re von erfah­re­nen ME-Paa­ren und einem Pries­ter. Beim Erst­wo­chen­en­de arbei­ten die teil­neh­men­den Paa­re auch nur mit­ein­an­der und nicht in der Grup­pe. Die Lei­ter der Ver­an­stal­tung geben die The­men vor und ste­hen bera­tend zur Seite.

Die Bucheg­gers haben ihr Erst­wo­chen­en­de im Jahr 2002 absol­viert. Und sie waren über­zeugt, dass es das Rich­ti­ge für sie ist. Also sind sie dabei geblie­ben, haben an Wei­ter­bil­dungs­wo­chen­en­den teil­ge­nom­men und waren bei eini­gen ME Urlau­ben dabei, wovon sie zwei selbst orga­ni­siert und gelei­tet haben.

Im letz­ten Jahr durf­ten sie auch als Begrü­ßungs­paar die Teil­neh­mer beim Erst­wo­chen­en­de in Kirch­schlag will­kom­men hei­ßen. Für Mar­gret Bucheg­ger eine ganz beson­de­re Erfah­rung, die auch mit viel Ver­ant­wor­tung ver­bun­den ist. „Wenn sich vie­le Men­schen um ihre Lie­be bemü­hen, so wirkt das auf das Paar selbst, auf ihre Kin­der und auf das Lebens­um­feld posi­ti­ve aus, und kön­nen so die Welt ver­än­dern. Es geht bei Mar­ria­ge Encoun­ter unter ande­rem auch um die Gefüh­le wie z.B. um Freu­de, Angst, Trau­er  und Ärger und man bekommt bei die­sem Tref­fen ein kon­kre­tes Werk­zeug mit, wie man damit umge­hen kann“

Von 8. bis 10. März fin­det im Hotel Post der Fami­lie Hönig in Kirch­schlag ein wei­te­res Erst­wo­chen­en­de statt. Dies­mal sind die bei­den auch im Orga­ni­sa­ti­ons­team eingebunden.