Mar­tin und Josef Kager, Roman Unger­böck und Andreas Kager bilden zusam­men das „Gschaidter Mundw­erk“ / Foto: Egerer

Wer ken­nt sie nicht, die „Come­di­an Har­monists“. Sie sind nach wie vor die großen Vor­bilder der vier Mit­glieder des „Gschaidter Mundw­erks“ aus Hochneukirchen. Dafür treten sie in Frack, mit Jeans und Turn­schuhen auf. „Um diese Lieder richtig sin­gen zu kön­nen, haben wir sog­ar in der heimis­chen Musikschule einen Stimm­bil­dungskurs besucht“, so Andreas Kager, ein­er der pas­sion­ierten Sänger.

Seit rund zehn Jahren tritt das Quar­tett gemein­sam bei diversen Ver­anstal­tun­gen und auf Wei­h­nachtsmärk­ten auf. Sie waren schon beim Volksmusik­fes­ti­val „aufhorchen“ zu Gast oder auf dem Wei­h­nachts­markt am Michae­laplatz in Wien. 

Begonnen hat­te alles im Musikvere­in, wo die vier von früh­ester Jugend an von Gesang geprägt wur­den. „Wir haben ver­schiedene Gesangs­grup­pen pro­biert, bevor wir uns  zu unser­er jet­zi­gen Beset­zung zusam­menge­fun­den haben“, so Kager.

Instru­men­tal sind sie im Vere­in mit Gitarre, Akko­rdeon, Tenorhorn und Schlagzeug vertreten.  Im volk­stüm­lichen Bere­ich liegen ihnen vor allem Lieder der Buck­li­gen Welt am Herzen. „Das ‚Hutwischlied‘ ist eines davon. Dieses Kul­turgut soll nicht in Vergessen­heit ger­at­en“, ver­rät Kager. Da alle vier beru­flich sehr viel unter­wegs sind, sehen sie das gemein­same Sin­gen als Aus­gle­ich zum stres­si­gen All­t­ag. „Es macht ein­fach Spaß und den Men­schen Freude. Solange wir noch die Stimme haben und es die Zeit erlaubt, machen wir weit­er“, ist sich die sanges­freudi­ge Runde einig.