Von links: Bgm. Hans Rädler, Eva-Maria Kellner, Dr. Anna Maria Cavini, Sabine Rekar / Foto: Hruby

Der Bau der Kinder-Reha in Bad Erlach schreitet zügig voran. Derzeit sind die unterschiedlichsten Professionisten am Werk, es arbeiten Elektriker, Tischler, Bodenleger, Installateure vor Ort. Insgesamt sind zurzeit 140 Menschen bei der Arbeit, vor einigen Monaten waren es noch 170. All diese Arbeiten wollen auch ordnungsgemäß koordiniert werden. Für diese Aufgabe ist Sabine Rekar zuständig. Die Arbeiten verlaufen planmäßig und sollten noch im Mai 2019 abgeschlossen sein. Im Spätherbst will man den Betrieb aufnehmen. Dies soll zunächst in Etappen geschehen, der Vollbetrieb soll 2020 möglich sein. Die Kinder-Reha wird dann für junge Menschen zwischen 3 und 17 Jahren und deren Familien zur Verfügung stehen.

Hell, freundlich und lichtdurchflutet präsentieren sich die Zimmer. Flexible Elemente ermöglichen den Aufenthalt für Kinder, Jugendliche und deren Familien und sind auch auf Besucher aus dem Familienverband eingestellt. Neben den Patientenzimmern gibt es Behandlungsräume, einen Turnsaal, eine großzügige Kletterwand und ein eigenes Schwimmbad. 

Reha und Schule

In der neuen Reha-Einrichtung befindet sich auch eine Heilstättenschule, die Kinder und Jugendlichen sollen nämlich auch schulisch nicht den Anschluss verlieren. Diese wird organisatorisch und personalmäßig von Wiener Neustadt aus betrieben. Vier Lehrer werden in Bad Erlach tätig sein, sie arbeiten fächer-
übergreifend. Zurzeit läuft auch die Personalrekrutierung. Neben ärztlichem und Pflegepersonal werden auch Therapeuten sowie Personal für Küche, Service und Reinigung gesucht. Insgesamt werden 125 Arbeitsplätze geschaffen.

„Kokon der Heilung“

114 Betten sind für die jungen Patienten geplant, 104 Betten sind für Begleitpersonen vorgesehen. Die Gesamtkosten des Projekts betragen 31 Millionen Euro. Die Behandlungsbereiche umfassen Orthopädie, Kinderchirurgie, Neurologie und Neurochirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Entwicklungs- und Sozialpädiatrie.

„Wir schaffen einen Kokon, der Heilung möglich macht“, so Geschäftsführer Claus Brunner.

Die medizinische Leiterin Dr. Anna Cavini: „Viele Familien kommen in eine Reha und wünschen sich vor allem, dass es ‚wieder gut‘ wird. Wir begleiten die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg, an dessen Ende mehr Lebensqualität und auch Akzeptanz für die aktuelle Situation stehen soll und nicht das Funktionieren um jeden Preis.“

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