Zukun­fts­forsch­er Daniel Det­tling war in Feistritz zu Gast / Foto: Kierok

Unter dem Mot­to „Wir bewe­gen die Region“ lud die Raif­feisen­bank NÖ-Süd Alpin zur ersten Region­alkon­ferenz auf der Burg Feistritz. Neben Vertretern aus Poli­tik und Bankwe­sen waren unter den rund 200 Gästen auch Mitar­beit­er sowie Vertreter der Schulen und Blaulich­tor­gan­i­sa­tio­nen. Sie alle hörten inter­essiert den Aus­führun­gen von Daniel Det­tling zu, der als Zukun­fts­forsch­er des Insti­tuts für Zukun­ft­spoli­tik in Berlin ein­ge­laden wurde und zum The­ma „Mega­trends und Regio­nen“ sprach. Der Experte beschäftigt sich mit der Frage, wie eine gerechte Zukun­ft ausse­hen kann und wie wir in ein­er solchen Zukun­ft leben wollen. Als einen dieser Mega­trends nan­nte er die „Glokalisierung“, das Nebeneinan­der von Glob­al­isierung und Lokalisierung. Dig­i­tal­isierung führe zu Dezen­tral­isierung und damit zu ein­er Stärkung der ländlichen Regio­nen. Und er sieht einen wichti­gen Wan­del in der Bil­dung: „In Zukun­ft geht es nicht nur um die Ver­mit­tlung von Wis­sen. Wichtiger wer­den Fäch­er wie Sport, Kun­st, Musik. Schule muss das ver­mit­teln, was Kreativ­ität fördert – weil Maschi­nen nicht kreativ sind. Dazu kom­men auch soziales Han­deln, freies Denken und gesellschaftliche Werte.“