Foto: ZarT

Die Ausstellung „Die Augenblicke der Dinge“ von Tanja Peklar-Zarka und Richard Fürstner hat in Kirchschlag viele Besucher begeistert. Wir sprachen mit der Kirchschlager Grafik-Designerin und Künstlerin über die Geschichte dahinter.

Tanja Peklar-Zarka und der Steirer Richard Fürstner arbeiten seit zehn Jahren in derselben Grafikagentur in Wien. Diese gute Zusammenarbeit wollten sie nun auf künstlerischer Ebene zum Ausdruck bringen. „Richard Fürstner hat in der Steiermark einen eigenen Kunst-Verein und schon viel in dieser Richtung gemacht. Nun wollten wir gemeinsam etwas auf die Beine stellen“, so Peklar-Zarka.
Begonnen hat alles vor über zweieinhalb Jahren, als sie sich gefragt haben, in welchen Dingen des Alltags man überall Gesichter sehen kann. Und dann haben sie zu fotografieren begonnen. Alltagsgegenstände, Essen oder Getränke, überall begegnete ihnen mit ein bisschen Fantasie ein Gesicht. Entstanden sind so über 500 Fotos, auf denen unterschiedlichste Ausdrücke festgehalten wurden. „Wir wollten unsere Bilder nicht auf den Festplatten verstauben lassen und haben eine Ausstellung geplant“, erinnert sich Peklar-Zarka. So entstand die Idee für „Die Augenblicke der Dinge“.

Fantasie gefragt

„Nur Fotos allein waren uns aber zu wenig. Daher haben wir Objekte, Skulpturen, Malereien und Installationen angefertigt“, so die Künstlerin. Für den Betrachter ist es mal klar ersichtlich, mal braucht es ein bisschen mehr Fantasie, aber immer ist in den Ausstellungsstücken ein Gesicht zu erkennen. Diese Sammlung zeigten die beiden Künstler zunächst in Kindberg und bis November in Kirchschlag.
Für Tanja Peklar-Zarka war es die erste Einzelausstellung und auch die erste Ausstellung in ihrer Heimat. Bei ihrem Studium an der Wiener Kunstschule lernte sie unterschiedlichste Kunstrichtungen kennen. Diese Vielfalt war auch in der Ausstellung zu sehen. Einen kleinen Einblick gibt es unter www.tanjazarka.at und unter www.wasistkunst.com.
Geplant ist, „Die Augenblicke der Dinge“ im nächsten Jahr auch an weiteren Ausstellungsorten zu zeigen.