Im Muse­ums­dorf in Krum­bach find­en wieder Führun­gen statt / Foto: Franz Riegler

Langsam, aber sich­er kommt nach Coro­na wieder Leben in die heimis­chen Kul­turbe­triebe. Nach einem Überblick über die Aktiv­itäten in den Museen der Ther­menge­mein­den in unser­er let­zten Aus­gabe wer­fen wir nun einen Blick auf das zarte Erwachen des kul­turellen Geschehens quer durch die Region.

Kul­turfre­unde kön­nen aufat­men – nach vie­len Absagen erwacht die regionale Kul­turszene endlich wieder aus dem „Coro­na-Schlaf“. Da muss es mancherorts in der Organ­i­sa­tion recht schnell gehen:

„Pit­ten Clas­sics“ hat blitzar­tig auf die neuen Voraus­set­zun­gen für kul­turelle Ver­anstal­tun­gen reagiert und bietet vom 20. bis 25. Juli drei Open-Air-Ver­anstal­tun­gen im lauschi­gen Gast­garten des Restau­rants Unger in Pit­ten an. Die Besuch­er des Fes­ti­vals erwartet in diesem Jahr ein erlesenes Musikpro­gramm mit Klas­sik, Jazz und Impro­vi­sa­tion. Zum ersten Ter­min am 20. Juli gastieren Philipp Saged­er & Friends mit dem Pro­gramm Flip­side. Am 22. Juli fol­gt Spae­mann & Bakan­ic mit Werken von J. S. Bach, A. Pia­zol­la und Eigenkom­po­si­tio­nen. Das dritte Konz­ert find­et am 25. Juli statt mit Bar­tolomey­Bittmann. Bei Schlechtwet­ter fol­gen Ersatzter­mine jew­eils am näch­sten Tag.

Open-Air-The­ater

Teatro Alle­gro aus Schwarzau gastiert Open Air am let­zten August­woch­enende oder am Woch­enende 11./12. Sep­tem­ber auf Gut Gun­trams. Das Pub­likum erwartet das Stück „Seit­en­sprung für Zwei“. An den Auf­führungsta­gen wird es jew­eils zwei Vorstel­lun­gen geben, um die Zuschauer ein wenig aufzuteilen. Weit­ere Auf­führun­gen fol­gen im Okto­ber in den Gemein­den Eben­furth und Lanzenkirchen. Mit der Reprise vom Vor­jahr „Acht Frauen“ gastiert die Truppe im Okto­ber in der Sied­lung Maria There­sia und in Neufeld. Die geplante Neupro­duk­tion „Kalen­der­girls“ wird auf 2021 ver­schoben und dann auf Gut Gun­trams zu sehen sein.

Museen geben wieder Einblicke

Otto Pfeif­fer (1850 – 1937) und Johann Rit­ter (1868 – 1937) sind große Namen, wenn es um die Kun­st in und um Kirch­schlag geht. Ihre Werke sind jet­zt Teil ein­er einzi­gar­ti­gen Son­der­ausstel­lung im Stadt­mu­se­um Kirch­schlag. „Es gibt aber noch zahlre­iche unbekan­nte Kün­stler, von denen man zunächst gar nicht angenom­men hat­te, dass sie gemalt haben“, erk­lärt Muse­um­sleit­er Franz Wanek. In mühevoller Recherc­hear­beit haben Wal­traud Schmaus – sie führt mit Wanek das Muse­um – und weit­ere ehre­namtliche Helfer die heimis­che Kun­st in Pri­vathaushal­ten aus­find­ig gemacht. Viele der Werke wer­den so erst­mals öffentlich gezeigt. Öff­nungszeit­en Stadt­mu­se­um Kirch­schlag: Mai bis 26. Okto­ber an Sonn- und Feierta­gen von 9 bis 11.30 Uhr; Führun­gen auch außer­halb der Öff­nungszeit­en nach tele­fonis­ch­er Vere­in­barung beim Stadtamt.

Unter anderem auch das Muse­ums­dorf Krum­bach, das Sconar­i­um in Bad Schö­nau oder die Erzher­zog-Johann-Doku­men­ta­tion in Thern­berg öff­nen ihre Pforten und bieten Führun­gen an – dabei wird natür­lich auf die jew­eils max­i­mal erlaubte Grup­pen­größe geachtet.