Bak­abu-Rund­wan­der­weg Hochneukirchen
Foto: Markge­meinde Hochneukirchen, Knittel

Nach der Win­ter­pause erwacht die Natur zum Leben und jet­zt ist die beste Gele­gen­heit, das Früh­lingserwachen in der Buck­li­gen Welt und im Wech­sel­land in vollen Zügen zu genießen. Das Mot­to lautet: „Raus mit uns!“ Die Region lockt mit zahlre­ichen Eck­en zum Ent­deck­en. Der „Bote“ hat einige der span­nend­sten Erleb­nisse für Ferien und Freizeit in aller Kürze zusammengefasst.

Die Oster­fe­rien ste­hen vor der Tür und die ersten war­men Son­nen­strahlen machen Lust auf Aktiv­itäten im Freien. Wir haben einige Tipps parat, um den Fam­i­lien­aus­flug mit ein­er kleinen Ent­deck­ungsreise zu verbinden. Begin­nen wir mit dem The­ma Bewe­gung im Freien. Ob mit dem „nor­malen“ Fahrrad, oder mit „einge­bautem Rück­en­wind“, mit dem E‑Bike – die Region bietet eines der größten E‑Bike-Strecken­net­ze mit über 400 Kilo­me­tern an aus­geschilderten Rad­we­gen. Wem das nicht reicht, der find­et zahlre­iche Anschlusspunk­te an den inter­na­tionalen Rad­weg Eurov­elo 9. Beim Zöbern­tal­rad­weg zwis­chen Krum­bach und Zöbern wird in den kom­menden Monat­en die let­zte Lücke geschlossen und ein Auswe­ichen auf die Lan­desstraße ist dann nicht mehr nötig (siehe Seite 31). Der Rad­weg ist aber schon jet­zt einen Aus­flug wert.

Auf Wan­der­schaft

Für den Fam­i­lien­aus­flug bietet der Wet­ter- und Obstlehrp­fad in Hol­len­thon ein abwech­slungsre­ich­es Erleb­nis. Man erfährt bei zahlre­ichen Sta­tio­nen aller­hand Wis­senswertes. Eben­falls ganzjährig frei zugänglich ist der Ver­hexte-Hör-Bewe­gungs-Erleb­nisweg in Bromberg. Neben der Geschichte der Hex­en­ver­fol­gung in der Gemeinde und der Region liefert ein Kinder-Audio­gu­ide span­nende Infos und die Motorik-Sta­tio­nen erfordern Geschick­lichkeit. Wer hoch hin­aus möchte, der ist am „Dach der Buck­li­gen Welt“ genau richtig. Vom Zen­trum der Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt aus führt der Bak­abu-Kinder-Erleb­nisweg auf den Hutwisch, wo man von der Aus­sichtswarte einen einzi­gar­ti­gen Run­dum-Blick genießt. Wer Zeit für einen Abstech­er hat: Auch der Walder­leb­nisweg in Gschaidt ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Bewe­gung der etwas anderen Art find­et man in Gram­etschlag unter dem Mot­to „Bogen-
schi­aßn in da Pam­pa“ bei Fam­i­lie Trenker.

Auf his­torischen Spuren

Wer mit offe­nen Augen durch die Region fährt, kann sie nicht überse­hen: die heimis­chen Bur­gen. Etwa die Burg Grim­men­stein, die man nach ein­er gemütlichen Wan­derung durch den Wald erre­icht. Oben angekom­men, wird man mit einem her­rlichen Aus­blick belohnt. Den kann man auch von der Burg Kirch­schlag aus genießen. Die Bur­gru­ine kann ganzjährig besichtigt wer­den; ein kleines Muse­um zur Geschichte des his­torischen Gemäuers liefert span­nende Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen. Noch weit­er zurück in die Ver­gan­gen­heit reist man in Schwarzen­bach: Das Archäol­o­gis­che Freilicht­mu­se­um öffnet ab 1. Mai und begrüßt die Besuch­er mit Stre­ichel­zoo, Turm­café und Keltenhäusern.

Schlechtwet­ter-Tage

Damit auch bei Schlechtwet­ter keine Langeweile aufkommt, bietet sich ein Besuch in einem der heimis­chen Museen an. Etwa die Son­der­ausstel­lung im Zin­n­fig­uren­mu­se­um in Katzels­dorf unter dem Mot­to „Die Welt der Steiff-Tiere“, die noch bis 18. April zu sehen ist. Eine Ausstel­lung für alle Sinne bietet das Sconar­i­um in Bad Schö­nau auf den Spuren des Kohlen­säure­gas­es, dem die Gemeinde ihre Kur-Geschichte verdankt.Und wer den Aus­flug gerne mit Kuli­narik verbindet, ist in einem der Schaube­triebe der Region genau richtig wie etwa bei Mandl’s Ziegen­hof in Licht­enegg oder beim Eis Greissler in Krum­bach, wo auch das Muse­ums­dorf besichtigt wer­den kann. Bleibt die Qual der Wahl, was man als Erstes erleben möchte.