Die bei­den Natur­ver­mitt­le­rin­nen Anna und Vanes­sa; rechts: Zer­ti­fi­kats­über­rei­chung für das Wan­der­dorf und den Wan­der­gast­ge­ber
Fotos: Hama­ri Klet­ter­park GmbH, Gemein­de Mönichkirchen

Das Wan­der­gü­te­sie­gel zu erhal­ten, ist gar nicht so ein­fach. Da müs­sen schon eini­ge Kri­te­ri­en erfüllt wer­den. Doch Mönich­kir­chen wur­de nun mit dem „Euro­päi­schen Wan­der­gü­te­sie­gel“ aus­ge­zeich­net. Auch eine neue Natur- und Land­schafts­ver­mitt­le­rin gibt es bereits, die allen Inter­es­sier­ten die Natur auf geführ­ten Wan­de­run­gen näher­brin­gen wird. Anna Müll­ner, Geschäfts­füh­re­rin und Betriebs­lei­te­rin des Klet­ter­parks Hama­ri tritt in die Fuß­stap­fen von Kon­rad Riegler.

Die Wirts­leu­te Sabi­ne und Alo­is Reit­ho­fer vom „Alpen­gast­hof Enzi­an“ erhiel­ten bereits von der neu­en Geschäfts­füh­re­rin der Wie­ner Alpen und Bür­ger­meis-ter Andre­as Graf die Zer­ti­fi­zie­rungs­pla­ket­ten für das Wan­der­dorf und den Wan­der­gast­ge­ber über­reicht. Mönich­kir­chen darf sich jetzt also nicht nur heil­kli­ma­ti­scher Luft­kur­ort, son­dern auch Wan­der­dorf nennen.

Die Aus­bil­dung von Anna Müll­ner zur Natur­ver­mitt­le­rin oder zum soge­nann­ten „Natur-Gui­de“ war viel­sei­tig. „Man braucht schon ein breit gefä­cher­tes Wis­sen über die Zoo­lo­gie, Fau­na, Flo­ra, Was­ser und Wie­sen“, so Müll­ner. „Die geführ­ten Tou­ren wer­den wir vor­erst ein­mal im fünf Hekt­ar gro­ßen Are­al des Klet­ter­parks anbie­ten, da hier alle Natur­struk­tu­ren vor­han­den sind. Zur Zeit sind wir zwei aus­ge­bil­de­te Natur­ver­mitt­le­rin­nen und eine Wald­päd­ago­gin im Team. Wir rech­nen anfangs vor allem mit Fami­li­en, die sich für so eine geführ­te Wan­de­rung inter­es­sie­ren wer­den, die übri­gens auch online buch­bar ist.“

Das Wan­der­dorf Mönich­kir­chen selbst bie­tet ver­schie­dens­te Wan­der­mög­lich­kei­ten, vom Wald­spa­zier­gang bis hin zur anspruchs­vol­len Wan­der­tour. Mönich­kir­chen ist auch idea­ler Aus­gangs­punkt für Weit­wan­de­run­gen ent­lang des „Alpan­no­nia-Wan­der­we­ges“ und des „Wie­ner Alpenbogens“.