Foto: Amstet­ter

16 Etap­pen, knapp 1.500 Kilo­me­ter und rund 6.900 Höhen­me­ter – das ist die Bilanz der jüngs­ten Rad­tour von Chris­ti­ne Cer­ny, Her­mann Bichl und Franz Amstet­ter, die sie von der Nord­see bis zurück nach See­ben­stein führte.

Vor etwa zwei Jah­ren berich­te­ten wir im „Boten“ schon ein­mal über das akti­ve Trio. Damals kamen sie gera­de von ihrer Groß­glock­ner-Rad­tour zurück – anläss­lich des 70. Geburts­tags von Chris­ti­ne Cer­ny. Nach meh­re­ren klei­ne­ren Tou­ren mach­ten sich die drei mit ihren E‑Bikes und Sat­tel­ta­schen wie­der zu einem grö­ße­ren „Aus­flug“ auf. Zunächst ging es mit dem Zug bis ganz in den Nor­den Deutsch­lands, denn gestar­tet wur­de die Tour an der Nord­see, genau­er gesagt in Cux­ha­ven. Für Her­mann Bichl war es bereits das zwei­te Mal, dass er die Stre­cke absol­vier­te. Schon vor 15 Jah­ren fuhr er die rund 1.500 Kilo­me­ter, mit 30 Kilo Gepäck und ohne E‑Bike. Sein Traum war es, die­se Tour noch ein­mal zu absol­vie­ren und sei­ne bei­den Beglei­ter waren ger­ne mit dabei. Die Tour selbst war für die drei von tol­len Ein­drü­cken und Erleb­nis­sen geprägt. „Jeder Tag war für sich ein High­light. Zuerst die end­lo­sen Ebe­nen und Rad­we­ge mit Kopf­stein­pflas­ter, dann die abwechs­lungs­rei­che­re Land­schaft, je wei­ter wir in den Süden kamen“, erin­nert sich Franz Amstetter.

Für Bichl war es inter­es­sant zu sehen, wie sich der Aus­bau der Rad­we­ge in den letz­ten 15 Jah­ren – vor allem im Osten Deutsch­lands – ent­wi­ckelt hat. Über­haupt ist das Netz quer durch Euro­pa bes­tens aus­ge­baut. „Wir waren zu 99 Pro­zent auf offi­zi­el­len Rad­we­gen unter­wegs“, so Bichl. Nach die­sen vie­len Ein­drü­cken und wie­der zurück in See­ben­stein wird bereits die nächs­te Rou­te geplant. Rund 3.500 Kilo­me­ter haben die drei heu­er bereits per Rad absol­viert. Nun wol­len sie die Nord­see mit dem Mit­tel­meer ver­bin­den, also von See­ben­stein bis Tri­est fah­ren. Und wenn Her­mann Bichl nächs­tes Jahr sei­nen 80. Geburts­tag fei­ert, dann soll wie­der eine beson­de­re Aus­fahrt am Pro­gramm stehen.

Foto: Amstet­ter