Fotos: Schwendenwein (10)

Zehntausend freiwillige Arbeitsstunden investierten die Florianis der Gemeinde Schwarzau am Steinfeld in den Bau ihres neuen Feuerwehrhauses an der B54. Es ist ein Meilenstein in der 140-jährigen Geschichte der Wehr und alles andere als selbstverständlich, wie Kommandant Thomas Streng den Gästen vor Augen führte. „Schon mein Vorgänger beschäftigte sich mit der Frage nach einem zukunftsträchtigen Haus, und jetzt bin auch ich bereits seit 21 Jahren Kommandant.“ Möglich wurde der Neubau an der Ortseinfahrt letztlich auch dadurch, dass die Gemeinde und die Feuerwehr an einem Strang zogen. 

Bürgermeisterin Evelyn Artner stellte den Kontakt zu den ehemaligen Grundbesitzern, die in Deutschland beheimatet sind, her und leitete dabei das Großprojekt mit in die Wege. Während des Baus wurde eine Zeitkapsel vergraben (der „Bote“ berichtete) und der ganze Ort eingebunden – von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr bis hin zu Pfarrvikar Pater Martin Glechner. 

Der Umzug in das neue und größere Haus war bereits dringend notwendig gewesen. Streng erinnert sich an Auseinandersetzungen am ehemaligen Standort – wenn man von langen Ausrückungen zurückkam, das Gerät wieder instand setzen musste und die Nachbarn nicht verstehen konnten, wieso bei der Feuerwehr auch einmal abends Betrieb war. Das gehört nun der Vergangenheit an, wie auch Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister feststellte. Sie betonte, wie sehr das Engagement freiwilliger Feuerwehrleute die Gesellschaft zusammenhalte.