Bilder: Archiv Scherz-Kogelbauer (15)
Von Pionieren und Wegbegleitern

Als der „Bote“ am 26. Juni 1986 das Licht der Welt erblickte, war das eine Zeit, in der große Umbrüche bevorstanden. Vom Fall des Eisernen Vorhangs in unmittelbarer Nachbarschaft bis zu den ersten Schritten in der Computertechnik – der „Bote“ unter Gründungs-Chefredakteur Josef Mühlhauser war mittendrin und er fand mit Alois Mayrhofer jun. einen mutigen Mitstreiter, ebenso wie zahlreiche regionale Unternehmer, die von Anfang an mit an Bord waren.


Meilensteine durch mehr Miteinander: Eine Region wächst zusammen, der „Bote“ mit dabei
Die letzten 40 Jahre brachten große Umbrüche. Der wohl wichtigste für die Region Bucklige Welt-Wechselland ereignete sich mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union. Schnell begann sich der Gedanke zur formen, dass man miteinander mehr weiterbringt – und EU-Fördergelder abholen kann. Der Zusammenschluss zu einer Leader-Region, später auch mit dem Wechselland, prägt die Region bis heute.


Der Bote als Sprachrohr für die Region

Der Vorteil eines kleinen regionalen Medienhauses: Man kann rasch reagieren, vieles ausprobieren und die Menschen sowie Aktivitäten der Region nicht nur abbilden, sondern direkt zu Wort kommen lassen. Ob Schüler oder Unternehmer, ob Politiker oder Vereine – damals wie heute bildet der „Bote“ das Geschehen ab: „Als Informationsquelle und Impulsgeber“, wie es in der ersten Ausgabe aus dem Jahr 1986 heißt.


Die Bucklige Welt hat viel zu bieten – und das soll auch sichtbar sein
So wie der „Bote“ gewachsen ist, so sind auch das Selbstbewusstsein und das Zusammengehörigkeitsgefühl einer ganzen Region gewachsen. Touristische Initiativen wurden gestartet, um die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft, aber auch die regionalen Produkte vor den Vorhang zu holen. Die „Bucklige Welt“ wurde zum Markennamen und deren Botschafter wurden mit dem „Goldenen Schnidahahn“ geehrt.




Leben ist Veränderung – und der „Bote“ verändert sich mit

Als der „Bote“ vor 40 Jahren gegründet wurde, war das reine Männersache – auf allen Ebenen: vom Chefredakteur über den Herausgeber bis hin zu Bürgermeistern und Unternehmern, die darin zu Wort kamen. So wie sich dieser Umstand gewandelt hat, so hat sich auch die Region gewandelt und mit ihr der „Bote“. Immer wieder waren auch wir es, die eine Bewegung als Erstes angestoßen haben, etwa mit der ersten „Botin“ im Jahr 2012. Kein Wunder, schließlich war und ist es schon immer unser Anspruch, hautnah dabei zu sein und Nachrichten aus der Region für die Region zu liefern. Natürlich bekommt man dabei kleinere und größere Entwicklungen auch aus erster Hand mit, indem man kreuz und quer durch die Region unterwegs ist und mit den Menschen spricht, die hier leben. Das macht den „Boten“ aus und das spürt man auch auf jeder Seite. Und so, wie sich die Bucklige Welt und das Wechselland miteinander entwickelt haben und (zusammen-)gewachsen sind, so entwickelt sich auch der „Bote“ laufend weiter.
Wir freuen und auf viele weitere Jahre Berichterstattung in der Region Bucklige Welt-Wechselland und darüber hinaus und auf viele Leserinnen und Leser!








