Die Hitze hat auch den Rosen in Pitten zugesetzt und die helfenden Hände gefordert  / Fotos: Rosengarten Pitten (2)

Hunderte Rosenstöcke, blühende Beete und schattige Plätze machen den Pittener Rosengarten zu einem beliebten Ort der Erholung und Begegnung. Doch hinter der Blütenpracht steckt viel Arbeit. Denn auch der Rosengarten bekommt die Folgen von Hitze und Trockenheit immer deutlicher zu spüren.

Wie groß die Herausforderungen mittlerweile sind, zeigte sich im Frühjahr und Sommer 2026. Ein in die Jahre gekommenes Rosenbeet wurde erneuert und mit der Beetrose „See You in Rosé“ neu bepflanzt. Die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit im Juni setzten den jungen Pflanzen jedoch stark zu. Trotz intensiver Bewässerung konnten rund 50 Prozent der wurzelnackten Rosen nicht anwachsen. Im Herbst müssen sie ersetzt werden. Das bedeutet zusätzliche Arbeit und eine finanzielle Belastung für den Verein.

Getragen wird der Rosengarten ausschließlich von ehrenamtlichem Engagement, Mitgliedsbeiträgen und Spenden, wie Malu Göschl erklärt. Ab Mitte März beginnt für die Helfer die Saison: Rosen schneiden, düngen und jäten, Rasen mähen, Wege pflegen und bei Trockenheit regelmäßig gießen. Erst im Oktober werde es ruhiger. Doch das Team werde kleiner.

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Generationenwechsel als Herausforderung

Wie viele Vereine kämpfe auch der Rosengarten mit einem Generationenwechsel. Mit der Initiative „Gemeinsam Garteln“ versuchte der Verein, neue Freiwillige zu gewinnen. Dauerhafte Unterstützung konnte bislang jedoch nicht gefunden werden.

Laut Göschl braucht es keine Vorkenntnisse. Schon zwei bis drei Stunden Mithilfe pro Woche würden das Team entlasten und dabei helfen, den Rosengarten langfristig zu erhalten. Denn sollte niemand nachkommen, könnte die Anlage auf Dauer nicht weitergeführt werden.

Wie viel Engagement in diesem besonderen Ort steckt, zeigt sich auch beim Herbstfest am Sonntag, den 20. September. Unter dem Motto „Blühen. Klingen. Staunen.“ lädt der Rosengarten von 11 bis 17 Uhr zu Live-Musik mit TIMAY und „Sun State of Mind“, Gartenführungen und einem entspannten Spätsommertag zwischen den Rosen. Göschl: „Das Fest soll nicht nur Besucherinnen und Besucher anlocken, sondern auch die Gelegenheit bieten, mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen und vielleicht selbst Teil des Rosengartens zu werden.“