Die zertifizierten Schulen: MS Lanzenkirchen (oben), MS Aspang (unten li.) und die MS Krumbach (unten re.) / Fotos: Regionsbüro (2), Rehberger

Ein Jahr lang haben die Mittelschulen Aspang, Krumbach und Lanzenkirchen im Rahmen eines grenzüberschreitenden Interreg-Projekts Maßnahmen zum Thema Berufsorientierung gesetzt, und zwar ab der ersten Klasse. Mit Fritz Trimmel, der als ehemaliger Regionsobmann schon das Leader-Projekt „Bildung wächst“ begleitet hat und „Deine Jobregion“-Initiator Josef Vollmer wurde mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft praxisnaher Unterricht geboten, um den Jugendlichen ein umfassendes Bild über ihre weiteren schulischen oder beruflichen Chancen aufzuzeigen. Mit im Projekt waren auch Schulen aus der Steiermark, dem Burgenland und Ungarn. Am Programm standen auch Besuche und gegenseitiger Austausch, aber: „Talent School ist mehr als einzelne Veranstaltungen. Es geht um eine klare Haltung und ein Bekenntnis dazu, den Schülern eine möglichst praxisnahe und auf ihre Talente zugeschnittene Berufsorientierung zu bieten“, so Josef Vollmer. Um die Zertifizierung als „Talent School“ zu erlangen, mussten zehn Kriterien erfüllt werden. Dazu gehören etwa ein entsprechendes pädagogisches Konzept, Kooperationen, aber auch ein reger Austausch mit der Wirtschaft. Die drei Pilotschulen in Aspang, Krumbach und Lanzenkirchen haben zahlreiche Anstrengungen und Aktivitäten unternommen (der „Bote“ berichtete) und werden das auch in Zukunft tun. Daher erhielten sie im Herbst die offizielle Zertifizierung. Als Projektträger fungierte die Regione Bucklige Welt-Wechselland. Regionsobfrau Michaela Walla bedankte sich bei den Schulen und Betrieben, die wertvolle Pionierarbeit bei diesem zukunftsweisenden Projekt leisten.